CVP-Präsidium
Zentralschweizer wollen Pfister
publiziert: Freitag, 26. Feb 2016 / 10:55 Uhr / aktualisiert: Freitag, 26. Feb 2016 / 11:22 Uhr
Pfister soll Christophe Darbellays Nachfolger werden.
Pfister soll Christophe Darbellays Nachfolger werden.

Luzern - Die CVP der Zentralschweizer Kantone möchten, dass der Zuger Nationalrat Gerhard Pfister neuer Präsident der CVP Schweiz wird. Sie würden Pfisters Kandidatur um die Nachfolge von Christophe Darbellay unterstützen, teilte sie am Freitag mit.

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Zum Support für Pfister haben sich die Parteileitungen der Kantone Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Uri, Zug, die Fraktionsleitungen der Kantonsparlamente sowie die Geschäftsstellen der Kantonalparteien an ihrer letzten Koordinationskonferenz ausgesprochen.

Sie hätten von Pfisters Kandidatur erfreut Kenntnis genommen, heisst es in der Mitteilung. Der 53-jährige Zuger sei eine charismatische Führungspersönlichkeit mit einer langen Erfahrung in der Politik und einem grossen beruflichen und gesellschaftlichen Leistungsausweis. Er habe sich stets für die Anliegen der Zentralschweiz eingesetzt.

Nur Pfister als Nachfolger

Die CVP Schweiz wählt am 23. April an ihrer Delegiertenversammlung in Winterthur ihr neues Präsidium. Bei der Findungskommission der Partei hat sich bis zum Ablauf der Anmeldefrist nur Pfister als Nachfolger von Darbellay zur Verfügung gestellt. Die Kommission wird bis am 31. März ihre Wahlempfehlung aussprechen.

Pfister gehört in der CVP dem rechten Parteiflügel an. Er ist seit 2003 Nationalrat. Zuvor war er Zuger Kantonsrat und Präsident der Zuger CVP. Pfister war Deutsch- und Philosophielehrer sowie Schuldirektor und ist auch heute noch in der Bildung tätig.

(nir/sda)

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