Züchter unterstützen Stallpflicht
publiziert: Mittwoch, 15. Feb 2006 / 17:17 Uhr

Bern - Die Verbände der Geflügelzüchter und Landwirte sind zufrieden mit der erneuten Stallpflicht für ihre Tiere.

Ab Montag heisst es wieder ab in den Stall für das Schweizer Geflügel.
Ab Montag heisst es wieder ab in den Stall für das Schweizer Geflügel.
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Der Aufwand für die Umsetzung der Massnahme sei gering. kagfreiland akzeptiert den Beschluss des Bundesrates, ist jedoch nicht begeistert. Die Stallpflicht könne zwar problemlos realisiert werden, schreibt die Nutztierschutz-Organisation in einer Mitteilung.

Sie sei jedoch für die Geflügelhalter mit mehr Aufwand und höheren Kosten verbunden. Zudem gehöre zu einer artgerechten Tierhaltung der Auslauf auf einer Weide.

Deshalb sei jetzt der Zeitpunkt gekommen, intensiv über langfristige Strategien in der Schweiz nachzudenken, wie mit der Vogelgrippe in Zukunft umgegangen werden solle. Es können nicht sein, dass nun auf Jahre hinaus zweimal jährlich ein mehrmonatiges Freilandverbot verordnet werde, heisst es in der Mitteilung.

Infrastrukturen bereits angepasst

Der Dachverband der Geflügelzüchter (Aviforum) unterstützt die Stallpflicht dagegen vollumfänglich. Aviforum habe sich bereits in den letzten Tagen dafür ausgesprochen, sagte Direktor Ruedi Zweifel.

Seit letztem Herbst hätten die Geflügelhalter ihre Infrastrukturen so angepasst, dass ein Kontakt zwischen Geflügel und Zugvögeln nicht mehr möglich sei. Also handle es sich weder um eine Zwangsmassnahme noch entstünden zusätzliche Kosten.

Eventuelle Mehrkosten entstünden eher indirekt: Sie berechneten sich aus der Reaktion der Konsumentinnen und Konsumenten, sagte Zweifel. Bisher hätten die Züchter jedoch keine Einbussen verzeichnet.

Auch Bauernverband für Stallpflicht

Auch der Schweizerische Bauernverband (SBV) steht hinter der erneuten Stallpflicht. Schliesslich habe diese zum Ziel, die Gesundheit des Geflügels zu schützen. Zudem stelle diese Massnahme die Geflügelhalter kaum vor Probleme, da diese grösstenteils einen Stall für ihre Tiere besässen, sagte SBV-Sprecherin Sandra Helfenstein.

(smw/sda)

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