Zürcher Gemeinderat: Fraktionen kommentieren Problemklasse
publiziert: Mittwoch, 11. Apr 2007 / 18:20 Uhr

Zürich - Die Probleme mit einer 6. Klasse im Stadtzürcher Schulkreis Uto haben auch im Gemeinderat zu reden gegeben. Stadtrat Gerold Lauber kündigte unter anderem Gespräche mit dem Kanton an.

Andreas Rüegg steht zunehmend in der Kritik.
Andreas Rüegg steht zunehmend in der Kritik.
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Dass einiges schief gelaufen ist und Fehler passiert sind, darüber waren sich alle Fraktionen einig. Über Ursachen und Lösungsansätze gingen die Meinungen jedoch auseinander.

SVP und FDP forderten den Rücktritt des zuständigen Schulpräsidenten Andreas Rüegg.

Die FDP kündigte einen Beschlussesantrag an: Die GPK müsse abklären, wie das Zusammenwirken der Kommunikation auf den verschiedenen Ebenen verbessert werden könne.

Skandal nütze niemandem

Laut einer SP-Sprecherin ist es nicht akzeptabel, wider besseres Wissen Behauptungen in die Welt zu setzen wie etwa, die Zustände in der Mittelstufenklasse seien ein «Balkanproblem». Es sei niemandem gedient, wenn um eine schwierige Klasse ein Skandal gemacht werde.

Die CVP unterstrich, dass die Erziehungsverantwortung auch heute noch bei den Eltern liege. Überprüft werden müssten da Rekrutierungsverfahren von Kreisschulpflegepräsidien sowie Dotierung und Aufgaben der Kreisschulpflegen.

Wie eine AL-Sprecherin sagte, liegt einer der Gründe für die Schwierigkeiten darin, dass das Schulwesen sich im Umbruch befinde. Viele Lehrer trauten sich auch nicht, sich frühzeitig mit Problemen an ihre Vorgesetzten zu wenden.

(rr/sda)

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