Zürcher Kantonsrat erstmals für Nichtraucher-Schutz
publiziert: Montag, 20. Mrz 2006 / 20:11 Uhr

Zürich - Zum dritten Mal innert weniger Monate hat sich der Zürcher Kantonsrat mit dem Nichtraucher-Schutz befasst. Und erstmals hat er einen Vorstoss gutgeheissen.

Die SBB haben es vorgemacht.
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Das Postulat verlangt die Einschränkung des Rauchens in öffentlichen Gebäuden.

Verwaltungsgebäude, Schulen, Sporthallen, Spitäler, geschlossene Bahnhofsbereiche, Versammlungslokale sowie Kinos und Theater sollen nach Meinung der Postulanten aus den Reihen der EVP, Grünen und CVP grundsätzlich rauchfrei sein. In grösseren Räumlichkeiten sollen Raucherzonen möglich sein.

Die Schweiz befinde sich bezüglich Nichtraucher-Schutz auf dem Weg vom Entwicklungsland zum gesundheitsbewussten Schwellenland, erklärten die Postulanten. Die SBB hätten es vorgemacht - und niemand trauere den alten Zeiten von rauchgeschwängerten Abteilen nach.

Kanton Zürich hinkt weit hinterher

Der Kanton Zürich hinke dem Kanton Tessin sowie Italien und Irland weit hinterher, betonte die Sprecherin der Grünen. Die dortigen Rauchverbote funktionierten, sagte sie: «Alle profitieren von rauchfreier Luft.»

Ein Redner der SP bezog sich auf die jüngste Umfrage, gemäss der 60 Prozent der Schweizer mehr Rauchfreiheit begrüssen.

75 Prozent der Bevölkerung seien Nichtrauchende; es gehe darum, sie zu schützen, war von den Befürwortenden des Vorstosses quer durch alle Parteien zu hören.

Gegner wehrten sich gegen Verbote

Die Gegner, ebenfalls quer durch alle Fraktionen, dagegen wehrten sich grundsätzlich gegen Verbote oder erklärten, die Forderungen des Postulats seien bereits mehrheitlich erfüllt.

Ihre Voten nützten nichts: Mit 85 Ja zu 76 Nein bei 10 Enthaltungen überwies der Kantonsrat erstmals einen Vorstoss, der für mehr Nichtraucher-Schutz eintritt.

Im vergangenen Oktober noch war das Parlament gegen ein rauchfreies Rathaus. Und im November wollte es nichts wissen von einer Verschärfung des Nichtraucher-Schutzes in Zürcher Restaurants.

(smw/sda)

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