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Zürcher Professoren wehren sich gegen SVP-Kampagne
publiziert: Mittwoch, 30. Dez 2009 / 12:25 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 30. Dez 2009 / 13:31 Uhr

Zürich - Über 200 Zürcher Professorinnen und Professoren wehren sich in einem ganzseitigen Inserat in der «Neuen Zürcher Zeitung» gegen eine SVP-Kampagne. Die Aussage, dass sich an der Zürcher Uni und in den Spitälern «deutscher Filz» breitmache, akzeptierten sie nicht.

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Professoren der Uni Zürich und der ETH Zürich sind froh, herausragende Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland und anderen Ländern in Zürich zu haben.
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Mit einer rassistischen und fremdenfeindlichen Rhetorik, Ideologie und Politik torpediere die SVP die Ausbildung der Jugend und vergifte die Gesellschaft, heisst es im veröffentlichten Inserat. Sie gefährde «das, was unsere Stadt und unser Land lebenswert macht: die freundschaftliche Nachbarschaft unterschiedlicher Kulturen».

Die Professoren der Universität Zürich und der ETH Zürich schreiben, sie seien froh, dass exzellente Studierende und herausragende Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland und vielen anderen Ländern in Zürich tätig seien. Forschung und Lehre seien international. Die Stärke der Zürcher Hochschulen gründe darauf, dies ernst zu nehmen.

In einer Medienmitteilung von heute Mittwoch bezeichnete die SVP der Stadt Zürich die Vorwürfe der Fremdenfeindlichkeit und Rassismus als unverständlich. Sie fühle sich im Gegenteil durch Aussagen von «verschiedener Seite aus Universitäts- und Ärztekreisen» bestätigt.

(tri/sda)

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