Zürcher Regierung wird linker
publiziert: Montag, 7. Apr 2003 / 00:42 Uhr

Zürich - Die Sozialdemokratin Regine Aeppli zieht neu in den Zürcher Regierungsrat ein und sorgt damit für einen Linksrutsch und für eine Frauenmehrheit in der Kantonsregierung. Alle Bisherigen wurden wiedergewählt, die CVP scheidet aus der Exekutive.

Regine Aeppli wehrte sich vergeblich gegen Narrenfreiheit im Parlament.
Regine Aeppli wehrte sich vergeblich gegen Narrenfreiheit im Parlament.
Damit ist die jahrzehntelange Übermacht des Bürgerblocks in der Regierung gebrochen. Durch die Wahl Aepplis ist die Linke erstmals seit 1942 wieder mit drei Mitgliedern vertreten. Die SP-Frau holte den Sitz des abtretenden CVP-Regierungsrats Ernst Buschor.

Ihr Parteikollege Markus Notter erzielte das Spitzenresultat. Mit deutlichem Rückstand folgen die beiden SVP-Regierungsratsmitglieder Christian Huber und Rita Fuhrer sowie Verena Diener (Grüne).

Noch hinter der neu gewählten Regine Aeppli liegen die beiden FDP-Regierungsräte Dorothée Fierz und Ruedi Jeker. Vor allem der Volkswirtschaftsdirektor, der in den Gemeinden um den Flughafen Zürich-Kloten sehr schlecht abschnitt, musste lange um seine Wiederwahl zittern.

CVP-Kandidat Hans Hollenstein und Hans Rutschmann (SVP) erreichten zwar das absolute Mehr, schieden aber als Überzählige aus. Keine Chance auf eine Wahl hatte Gerhard Fischer (EVP).

Mit diesem Wahlausgang wird 32 Jahre nach Einführung des Stimm- und Wahlrechts für Frauen erstmals ein Schweizer Kanton von einer Frauenmehrheit regiert. Die CVP war bis zu ihrem jetzigen Ausscheiden 40 Jahre lang im Regierungsrat vertreten.

(bert/sda)

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