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Zürcher Rekruten sind die untauglichsten
publiziert: Montag, 1. Feb 2010 / 11:34 Uhr / aktualisiert: Montag, 1. Feb 2010 / 11:54 Uhr

Bern - Die Schweizer Armee hat im letzten Jahr leicht mehr junge Menschen rekrutieren können als im Vorjahr. 66 Prozent der 39'847 Stellungspflichtigen wurden für militärdiensttauglich befunden. Das sind ungefähr 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

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Die Tauglichen: Rekruten beim Materialfassen.
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Wie das Verteidigungsdepartement weiter mitteilte, waren 6808 der Stellungspflichtigen untauglich, weder für den Militärdienst noch für den Schutzdienst. Das sind rund 400 weniger als im Vorjahr. 6256 Personen attestierten die Militärärzte Schutzdiensttauglichkeit.

Laut Angaben der Armee hat sich die Tauglichkeitsrate in den letzten Jahren bei unveränderten Kriterien bei rund 65 Prozent stabilisiert. Seit 2006 schwankt die Rate zwischen 64 und 66 Prozent. Am tiefsten lag die Rate 2005 mit 61 Prozent.

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Von den für militärdiensttauglich erklärten Personen werden nicht alle in die Armee eintreten. Ein Teil von ihnen wird den eineinhalb Mal so lange dauernden Zivildienst leisten.

Letztes Jahr meldeten sich im Vergleich zu früher deutlich mehr Personen für den Zivildienst. Nachdem auf Anfang April 2009 die Gewissensprüfung hinfällig geworden war, sind die Zahl der Gesuche im letzten Jahr von 1946 auf 7213 explodiert.

Taugliche Appenzeller

Die höchste Tauglichkeitsrate verzeichnete im letzten Jahr der Kanton Appenzell Innerhoden mit 84,7 Prozent. Dahinter folgen Ob- und Nidwalden mit je 78,1 Prozent. Die tiefsten Raten weisen die Kantone Zürich mit 54,1%, der Kanton Jura mit 55,4% und das Wallis mit 59,3% auf.

Von den letztes Jahr Rekrutierten, die Militärdienst leisten können und wollen, meldeten sich 2168 als Durchdiener an (2008: 2382). Insgesamt wurden 115 Frauen rekrutiert, 90 von ihnen sind diensttauglich. Im Vorjahr waren es 124 von 157 Frauen.

(fkl/sda)

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Stimmt
Ich war in einem Rekrutierungs Zentrum iim Dienst. Dort waren zwar keine Zürcher, aus der Stadt St Gallen aber schon. Die Appenzeller wollten in der Mehrheit zur Armee. Aber man sieht es den Menschen halt auch an, ob sie auf dem Land, oder in der Stadt aufgewachsen sind. Ich hatte den selben eindruck wie diese Statistik. Es kommt aber auch in vielen Fällen auch auf die Einstellung an. Man kann untauglich sein, wenn man will, obwohl man eigentlich tauglich ist.
Ja, ja…
…viele der jungen Leute sind der harten militärischen Ausbildung nicht mehr gewachsen. Und das mit der Fitness und der Gesundheit kommt dann schon noch, so mit 24 oder 25 Jahren. Dass es mehr Zivildiener gibt finde ich super, weil es in der Pflege doch immer zu wenig Leute gibt.

Und dass man die Zürcher nur bedingt brauchen kann, ist auch nichts Neues. Hauptsache grosse Klappe, aber für den Dienst reichts dann eben nicht. Hut ab vor den Appenzellern, immer noch die besten Krieger wie bereits zu Tells Zeiten.
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