Vorschlag zu Asylpolitik
Zürcher SVP fordert zentralisierte Unterkünfte
publiziert: Mittwoch, 15. Aug 2012 / 14:12 Uhr
Kanton sind gemäss SVP näher an den «asylverwaltenden Schalthebeln». (Symbolbild)
Kanton sind gemäss SVP näher an den «asylverwaltenden Schalthebeln». (Symbolbild)

Zürich - Im Kanton Zürich sollen sich nicht mehr die einzelnen Gemeinden um Asylbewerber kümmern müssen, sondern der Kanton. Dieser soll auf eigene Kosten zentralisierte Unterkünfte schaffen und führen. Dies schlägt die SVP Kanton Zürich vor.

Plan ist ein unabhängiges Hilfswerk, das sich weltweit für benachteiligte Kinder und deren Familien stark macht.
6 Meldungen im Zusammenhang
Entstehen sollen die «sechs bis sieben Zentren irgendwo auf der grünen Wiese», sagte SVP-Kantonsrätin Barbara Steinemann am Mittwoch vor den Medien in Zürich. Die SVP erwägt, eine entsprechende kantonale Volksinitiative zu lancieren.

Durch die Unfähigkeit der Behörden müsse der Kanton Zürich mittlerweile 7800 Asylanten verwalten, beherbergen und beaufsichtigen, sagte Steinemann. Insbesondere kleinere Gemeinden seien «am Anschlag».

Die SVP sei sich bewusst, dass diese Zentren keine Problemlösung seien, aber immerhin seien sie eine «Problemzentralisierung». Zudem dürften die Kapazitätseinsparungen gewaltig sein - etwa bei Kinderkrippen, Dolmetscherbeschaffung, Konfliktschlichtung und Überwachung, sagte Steinemann weiter.

Gemäss SVP ist es Zeit, dass der Kanton Zürich mehr Verantwortung übernimmt. Denn der Kanton sei näher an den «asylverwaltenden Schalthebeln» wie dem kantonalen Migrationsamt und dem Bundesamt für Migration als die Gemeinden. Zudem verfüge er auch eher als die Gemeinden über die nötige Infrastruktur oder die entsprechenden Beschaffungsmöglichkeiten.

Druck auf Bundesbern

Laut Alfred Heer, Nationalrat und Präsident der SVP Kanton Zürich, liegt das Grundproblem in der nationalen Asyl- und Ausländerpolitik. Es müssten endlich die Einwanderungszahlen gesenkt und Ausschaffungen schneller realisiert werden, sagte er.

Der Bund müsse «endlich vorwärts machen». Und damit er dies tue, müsse der Kanton Zürich vorstellig werden und Druck auf Bundesbern ausüben.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Einige der geplanten Änderungen des Asylgesetzes sollen für dringlich erklärt werden. Nach dem Nationalrat hat sich auch ... mehr lesen 1
Das Gesetz kann sofort geändert werden: Spezielle Zentren können dann eingerichtet werden.
50 Prozent mehr Plätze in den Unterkünften belegt.
Basel - Die Asylsituation bei Bund und Kantonen ist angespannt, die Zahlen stiegen ... mehr lesen 1
Zürich - Das Schweizer Militär soll Unterkünfte zur Verfügung stellen für die Betreuung von Asylsuchenden ohne Aussicht auf ... mehr lesen 6
Das Migrationsamt fordert rasche und effiziente Zusammenarbeit mit Drittstaaten.
Die Kantone verzeichnen dank des Bundes sogar einen Überschuss.
Bern - Im Jahr 2011 haben die Kantone insgesamt 57 Millionen Franken für ... mehr lesen 1
Bern - Das Eidg. Verteidigungsdepartement (VBS) muss Armeeunterkünfte für die Unterbringung von Asylbewerbern ... mehr lesen 3
VBS muss mit Gemeinden über Aufnahme von Asylbewerbern verhandeln.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Künftig werden kein neuen Verfahren eröffnet. (Symbolbild)
Bern - Am Freitag tritt eine Anfang ... mehr lesen 1
Was für...
Asylbewerber? Die CH ist nach wie vor von sicheren Staaten umgeben. Daher fragt sich, um was für angebliche Asylbewerber es sich hier handeln sollte. Oder hat man sich gar ein unnötiges Problem selber erschaffen um die Milliarden schwere Asylindustrie zu unterhalten auf Kosten des Steuerzahlers.
Gemeinnützige internationale Hilfsorganisation
Plan ist ein unabhängiges Hilfswerk, das sich weltweit für benachteiligte Kinder und deren Familien stark macht.
Am Freitag hatte die italienische Küstenwache weitere 194 syrische Flüchtlinge gerettet. (Symbolbild)
Am Freitag hatte die italienische Küstenwache weitere 194 ...
Flüchtlinge  Rom - Die italienische Küstenwache hat seit Freitag nach eigenen Angaben rund tausend Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. 800 Migranten, die sich an Bord eines Frachtschiffes 100 Seemeilen von der sizilianischen Küste entfernt befanden, wurden in Sicherheit gebracht. 
194 Syrien-Flüchtlinge gerettet Rom - Die italienische Küstenwache hat nach eigenen Angaben 194 Syrer aus dem Mittelmeer gerettet. Das 30 Meter lange ... 1
194 Flüchtlinge wurden in Sicherheit gebracht. (Archivbild)
Hunderte Flüchtlinge vor Italien und Libyen aufgegriffen Lissabon - Die italienische Marine hat innerhalb von 24 Stunden ...
Solidarität mit Asylsuchenden  Lausanne - In Lausanne haben etwa 50 Aktivisten am Samstag für einige Stunden die Kirche St-Laurent besetzt. Ziel der Demonstranten war, ...   1
Die Kirche inmitten Lausannes.
Die Zivilschutzunterkünfte müssen die Bewohner um 10 Uhr verlassen, und sie dürfen erst am Abend zurückkehren. (Archivbild)
Lausanne: Asylsuchende wollen nicht in Zivilschutzbunkern leben Lausanne - In Lausanne haben rund 200 Menschen am Dienstagabend ihre Solidarität mit Asylsuchenden aus ... 3
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1100
    Die Musen sterben! Es wäre ja eine schöne Sache, wenn alle Waren der Welt überall frei ... Sa, 22.11.14 20:28
  • LinusLuchs aus Basel 51
    Demokratie im Niedergang? Ihre Überlegungen finde ich absolut plausibel und sehr spannend, ... Sa, 22.11.14 11:32
  • Kassandra aus Frauenfeld 1100
    Kapitalismus im Niedergang? Ich möchte mich mal nur auf den Schluss ihres Beitrages konzentrieren, ... Fr, 21.11.14 18:36
  • LinusLuchs aus Basel 51
    Inquisition Reloaded Das Festhalten am Bekannten, Bewährten und damit am Sicheren, ... Fr, 21.11.14 13:45
  • jorian aus Dulliken 1534
    Die verdammten Fakten Warum heisst Grönland Grönland? Warum kann man in Schottland keinen ... Fr, 21.11.14 04:03
  • Kassandra aus Frauenfeld 1100
    Ideologische Scheuklappen? Sie haben wohl Recht, LinusLuchs, wenn Sie bezüglich der Aussage "„Dass ... Do, 20.11.14 18:34
  • Kassandra aus Frauenfeld 1100
    Das kann ich aus meinem Berufsleben unbedingt bestätigen. Mitarbeiter im Verkauf und den ... Do, 20.11.14 00:51
  • LinusLuchs aus Basel 51
    Neoliberalismus keine Ideologie? Patrik Etschmayer war bei diesem Satz wohl einen Moment etwas ... Mi, 19.11.14 13:18
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SO MO DI MI DO FR
Zürich 0°C 3°C leicht bewölkt sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Basel 0°C 3°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
St.Gallen 2°C 4°C leicht bewölkt sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Bern 0°C 6°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig
Luzern 4°C 6°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 0°C 8°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 11°C 11°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
mehr Wetter von über 6000 Orten