Zürcher Verkehrsverbund muss sparen
publiziert: Montag, 14. Feb 2011 / 17:37 Uhr
Bis 2016 rechnet der ZVV mit 25 Prozent mehr Passagieren.
Bis 2016 rechnet der ZVV mit 25 Prozent mehr Passagieren.

Zürich - Der Zürcher Kantonsrat hat am Montag den diesjährigen Rahmenkredit für den Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) von 390,6 Millionen Franken ohne Gegenstimme bewilligt. Er zwingt den ZVV zu Einsparungen. Deutlich mehr zu reden gab die zukünftige ZVV-Strategie.

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Die Kreditvorlage passierte den Rat mit 159 zu 0 Stimmen. Sie auferlegt dem Verkehrsverbund - wie bereits 2010 - verschiedene Sparmassnahmen. Grund dafür sind die gesunkenen Einnahmen sowie die gestiegenen Ausgaben. Dies führt dazu, dass die Kostenunterdeckung und damit der Kredit im laufenden Jahr um 19 Millionen Franken ansteigt.

Verzicht auf Ausbau

Auf den Ausbau des Busangebots wird in diesem Jahr verzichtet, sodass sich der Angebotsausbau 2011 praktisch auf die Inbetriebnahme der Glattalbahn beschränkt. Darüber hinaus zwingt das kantonale Sparprogramm San10 den ZVV zu Einsparungen von 23 Millionen Franken, wie der Präsident der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (KEVU) sagte.

Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker (SVP) erinnerte an die ungebrochene Standortattraktivität Zürichs. Die Mobilität wachse und damit auch die Ansprüche an den ZVV. Er räumte ein, dass der Angebotsausbau ins Stocken geraten sei. Derzeit warteten deshalb alle auf die Inbetriebnahme der Durchmesserlinie im Jahre 2015.

Zankapfel ZVV-Strategie

Lange Diskussionen gab es zur ZVV-Strategie für die Jahre 2012 bis 2016. Diese sieht trotz Sanierungsprogramm einen weiteren Ausbau des Angebots vor. Vordringliches Ziel ist dabei die Deckung der steigenden Nachfrage. Bis 2016 rechnet der ZVV mit 25 Prozent mehr Passagieren.

Unterschiedlich beurteilt wurde der neu geschaffene Sicherheitsdienst, der seit dem 12. Dezember unter dem Dach der Transportpolizei der SBB einen grossen Teil der Aufgaben der heutigen Zugchefs übernimmt. Neu werden die S-Bahnen abends nur noch punktuell begleitet.

Die SP verlangte vergeblich, dass alle S-Bahnen auf dem ZVV-Netz ab 21 Uhr weiterhin von zwei Zugchefs begleitet werden. Dieses System habe sich in den vergangenen Jahren bewährt. Die Gegner sprachen von einer «nostalgischen Scheinsicherheit».

(fest/sda)

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