
Bern - Nachdem das Stimmvolk eine Verschärfung des Rauchverbots auf nationaler Ebene deutlich verworfen hat, hoffen manche Wirte auf eine Trendwende. Im Kanton Zürich prüft der Wirteverband GastroZürich die Lancierung einer kantonalen Initiative mit dem Ziel, das Rauchverbot zu lockern.
Beim nationalen Verband GastroSuisse findet die Idee allerdings wenig Unterstützung. «Überlegungen darf man niemandem verbieten. Ich denke aber, dass das im Moment nicht opportun ist», sagte GastroSuisse-Präsident Klaus Künzli auf Anfrage von Radio DRS.
Das Rauchverbot wurde im Kanton Zürich 2010 eingeführt. Es geht weiter als die im Bundesgesetz festgeschriebenen Mindeststandards und verbietet beispielsweise Raucherbeizen. Damit sei eine Kultur in den Restaurants verloren gegangen, beklagte Bachmann.
Bereits am Sonntag hatte der Direktor von Hotelleriesuisse, Christoph Juen, die Möglichkeit einer Lockerung von kantonalen Gesetzen ins Spiel gebracht. Die einzelnen regionalen Verbände seien frei, wo nötig den Dialog zu suchen, um das Gesetz anzupassen und allenfalls auf nationaler Ebene zu harmonisieren.
(bert/sda)
War schon schön als man im Flugzeug im Jumbo auf das Oberdeck in die Bar konnte, sich einen Drink mit Zigarette gönnen konnte. Heute ist man nur noch Transportvieh. Ich bin in den letzten 4 Monaten 80'000 Meilen geflogen und werde von den Airlines wie Sch*** behandelt. Man kann gar niemanden mehr kontaktieren, sondern landet bei einem arroganten, dummen und nicht hilfsbereiten Telefonmitarbeiter in Indien, der sich bei seinem Sklavenlohn einen Dreck für Sie oder Ihre Probleme interessiert
Wer es nicht glaubt, soll einen Selbstversuch starten. Suchen Sie in Ihrem Haushalt ein beliebiges internationales Produkt und versuchen Sie den Product Manager zu erreichen. Sie finden nicht mal eine Telefonnummer für einen Hauptsitz oder einen Ansprechpartner.
Wir stammen aus einer Generation (ich bin Jg. 65), die gar nicht mehr leben dürfte. Wir haben keimvollen Sand gefressen, Autos ohne Sicherheitsgurte, ABS, ESP, Airbags, Velo ohne Helm, etc. etc. Wie Sie schreiben. Wir haben es alle überlebt. Heute will uns der Staat selbst das denken abnehmen und uns bevormunden, weil irgendein Idiot mal etwas dummes macht.
Ich sage nicht dass es damals besser wahr. Ich sage nur dass wir heute einen Drang zur Übertreibung haben und die Dummen die Macht halten. Wegen Ihnen werden ständig neue Gesetze gemacht. Stupid rules!
Wir kopieren ständig die dümmste aller Demokratien, die USA. Wie eben oben mit Call Centers und verblöden somit selber.
Ich bin nicht für die Abschaffung der Pauschalbesteuerung. Ich bin dafür dass solche Ausländer eine Flat-Tax von 10 % bezahlen. Das bringt der Schweiz viel Geld, ist fair und lässt diese Personen aber hier bleiben. Tut also keinem weh.
Soviel Bevormundung und Verbote wie wir heutzutage haben ist schon Guiness Buch Verdächtig.
Kommt hinzu, dass wenn es um nicht konforme Gruppierungen oder Ausländer geht, die Schweizer dazu neigen, gerne Verbote auszusprechen oder starke Bevormundung/Einschränkungen zu befürworten.
Ich sehne mich zu Zeiten zurück (auch wenn ich dann noch ein Kleinkind/Kind war), wo Rauchen im Flugzeug zum Guten Ton gehörte, Kinder züchtigen in der Schule erlaubt war, Velofahren ohne Helm ging, Autofahren ohne ständiges Gepiepse (Warnungen) möglich war, auf Videokassetten die Alterswarnhinweise noch sehr klein auf der Rückseite des Covers waren, es möglich war ein Kind eines Bekannten z.B. herzlich zu umarmen ohne Angst davor zu haben man könnte als Pädophil gelten, usw usw usw.
Gesellschaftsliberal ist nicht gleich Liberal. Die Abschaffung der Pauschalbesteuerung z.B. befürworte ich mittlerweile, und die wird ja auch kommen. Und mit etwelchen Konsequenzen (10'000e Arbeitsplatzverluste, Flucht aller Reicher und Unternehmen) könnte ich dann auch leben und würde gerne dafür noch ein wenig mehr Steuern zahlen...
Warning: Dieser Kommentar enthält Ironie, Sarkasmus oder gar Zynismus. Das kann schaden. (Das Bild mit der Hirnvereisung können sie sich jetzt vorstellen, da man ja hier (zum Glück) keine Bilder posten kann.
Wermuth meinte gestern im TeleZüri, es könne nicht sein, dass im Falle AG/ZH "wenige Meter voneinander entfernt" unterschiedliche Gesetze gelten.
Eine landesweite Anpassung an das strengste Regime wurde jetzt abgelehnt. Was also liegt näher, als der Forderung der Initianten Rechnung zu tragen und eine landesweite Vereinheitlichung der Regelung anzustreben?
Das ist nun Sache der einzelnen Kantone, ob und wie sie da weiterfahren möchten.
Mit diesem Beitrag möchte ich mich übrigens ordentlich verabschieden. Ausnahmsweise nicht französisch und exklusiv nur in diesem Forum.
Die Zeit von Grossraum-Raucherbüros ist ohnehin vorbei. Sogar dort, wo sich meilenweit kein schützenswertes Nichtraucher-Individuum tummelt.
Es braucht auch keinen Aufruf zum Miteinander. Während der ganzen Kampagne haben sich zunehmends mehr Nichtraucher auf die Raucherseite gestellt. Der Graben zieht sich nämlich nicht zwischen Rauchern und Nichtrauchern, sondern zwischen Freiheit und Verbotskultur. Diejenigen, die für die Verbotskultur werben, braucht man nicht mehr zu reintegrieren. Da krankt das Gehirn und darum wäre das verschwendete Energie.
Da hilft nur die Keule. Verbotsliebhaber kuriert man am besten, indem man sie an den äussersten Rand der Gesellschaft drängt - denn das ist ja genau die Methode, die sie gegen ihre Feindbilder anwenden. Selbsterfahrung ist immer noch der beste Lehrer.
Weil Schweizer liberal und gegen Verbote sind, hat gestern eine Mehrheit zu Gunsten einer Minderheit entschieden. Eine grosse Stärke der Schweiz. Dies sollte man jetzt aber nicht missbrauchen um die Debatte mit neuen dummen Forderungen anzuheizen. Ansonsten steht die Mehrheit nächstes Mal nicht mehr hinter uns Rauchern.
Nichtraucher gehören geschützt und es geht auch miteinander und nicht gegeneinander.
- zombie1969 aus Frauenfeld 1559
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