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Zürich: Kopftuch in der Schule nicht verbieten
publiziert: Montag, 4. Jan 2010 / 11:33 Uhr

Zürich - Das Kopftuch-Tragen im Schulhaus und die Dispensation vom Schwimmunterricht sollen im Kanton Zürich nicht gesetzlich geregelt werden. Der Zürcher Kantonsrat hat eine entsprechende SVP-Motion bachab geschickt.

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Diskussion um das Tragen von Kopftüchern.
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Die SVP forderte eine gesetzliche Grundlage, um «die Schweizer Wertordnung in der Schule durchsetzen zu können». Verbieten wollte die Partei unter anderem das Kopftuch-Tragen in der Schule und die Befreiung vom Turnunterricht während des Ramadans.

Solche Spezialbehandlungen führten zur Ausgrenzung aus dem Klassenverband und erschwerten die Integration dieser Kinder. Selbst in laizistischen islamischen Ländern wie etwa der Türkei gelte in der Schule ein Kopftuchverbot, argumentierte die SVP-Sprecherin.

SVP will Kopftuchtragen verbieten

Unterstützung erhielt die Partei allerdings nur von der EVP und der EDU. Alle anderen Parteien lehnten die Einführung eines solchen Gesetzes ab. Die bisherigen Empfehlungen des Zürcher Volksschulamtes seien völlig ausreichend, argumentierte etwa die FDP.

Die Grünliberalen kritisierten, dass man mit dieser Motion die Kränkung anderer Religionen bewusst in Kauf nehme. «Wer eigene Werte durchsetzen will, ist intolerant», sagte der GLP-Sprecher. Der Entscheid fiel mit 104 Nein- zu 65 Ja-Stimmen.

(fkl/sda)

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Auf den Punkt
Richtig Querschleeger.

Gut auf den Punkt gebracht und ich bin völlig mit Ihnen einig.
ich habe nicht
das geringste Interesse daran, dass die SVP noch mehr Zulauf erhält!

Ein Gleichgewicht zwischen links und rechts - mit der Mitte als Zünglein - sehe ich durchaus als wünschenswert und machbar. Leider beschränkt sich aber vor allem die SP darauf, sich bei Ausländern und Zugewanderten beliebt zu machen - und dies nicht selten auf Kosten der Einheimischen.
Dass die SVP daraus jeweils für sich das Optimum herauszuholen weiss, liegt auf der Hand, da sie die wesentlich gewiefteren Strategen als die SP hat. Dass die GLP nun offensichtlich auf den Zug der SP aufspringt, finde ich sehr befremdend und bedenklich.

Muss es wirklich erst soweit kommen, dass "unsere" Radikalen sich mobilisieren, um den "fremden" Radikalen gewaltsam die Stirn zu bieten?
Unsere Regierung und Parlamentarier sollten doch eigentlich in erster Linie die Interessen der Schweiz wahrnehmen und hochhalten, und erst dann in zweiter Linie auf Forderungen von Zugewanderten eingehen.

Unter dem Titel Integrationspolitik wurde nicht "etwas", sondern vieles versäumt und falsch gemacht - Kuschelpolitik eben. Den Verantwortlichen ist ihr Ansehen im Ausland unübersehbar wichtiger als die Zufriedenheit des eigenen Volkes.
Es wird sehr schwierig werden, zu weit gehende Zugeständnisse abzuschwächen oder gar zu widerrufen, ohne den Zorn - und allfällige Gewalt - der Betroffenen zu provozieren.

Nochmals: ich habe nicht das geringste Interesse daran, dass die SVP noch mehr Zulauf erhält - aber mit Vorstössen, wie dieser der Zürcher Regierung, sind wir wohl auf direktem Weg dahin ...
SVP Diktatur
Das können Sie gerne machen, aber erst nachdem Sie die Schweiz zu einer SVP-Einparteien-Staat gemacht haben. Solange Ihnen dies nicht gelingt, müssen Sie sich mit unserem derzeitigen System arrangieren.

Was unter dem Titel Integrationspolitik verkauft wurde hat tatsächlich nicht immer diesen Namen verdient. Da wurde etwas versäumt. Das heisst nun aber nicht, dass alles komplett falsch gemacht wurde. Es heisst genauso wenig, dass alle Vorschläge der SVP zu 100% richtig sind. Liebe "Rand-Ständige", bitte redet miteinander und hört aufeinander. Nehmt lieber den Spatz in der Hand (Kompromiss) als die Taube auf dem Dach (unerreichbare 100% eurer Vorstellungen)
Mitte muss nur Vorschläge der SVP unterstützen.
Die Lösung ist einfach. Die letzten Jahrzehnte wurde die hochgelobte Integrationspolitik von Links und der Mitte gemacht. Die haben versagt!Lassen wir jetzt doch genausoviel Zeit der SVP, und schauen danach wie es raus gekommen ist.
Das wäre doch gerecht. Schlimmer können die das gar nicht anpacken.
Gratulation Querschleeger
Immer der SVP die Schuld geben fürs eigene versagen. Würde jeden Satz Unterschreiben den Sie geschrieben haben.
so kommen wir auch nicht weiter
Nur der jeweils anderen Seite Verblendung vorzuwerfen hilft auch nicht weiter.
Die Linken werfen den Rechten Isolationismus, Rassismus u.ä. vor.
Die Rechten bewerfen die Linken mit Schimpfworten wie Gutmenschen, Sozialromantiker etc.
Ich sehe nicht, wie die Ränder allein (ohne die Mitte) eine Lösung finden können. Sollte sich diese Erkenntnis durchsetzen, verlieren allerdings beide Ränder an Schlagkraft.
SP und GLP:
weiter so!
Ich freue mich jetzt schon auf ihr Wehklagen nach den nächsten Wahlen.
In ihrer Verblendung sehen sie nicht, dass sie alles nur Erdenkliche tun, um den Ausländern und Zugewanderten möglichst alle Rechte, und den Einheimischen möglichst wenige zuzugestehen.
Nach der nächsten Wahlschlappe werden sie dann wieder alle Schuld der SVP unterjubeln, weil sie - so glauben sie offensichtlich immer noch - doch alles nur aus sozialer Gesinnung heraus gemacht haben.

Ich gehe noch einen Schritt weiter und behaupte, dass die verfehlte, vor allem Ausländer- und Integrations-Politik der Linken und Möchtegern-Sozialliberalen dafür sorgen werden, dass der Unmut und die Unruhe in der Bevölkerung weiter wachsen und irgendwann eskalieren werden.
Keine Sonderrechte
Wer eigene Werte durchsetzen will, ist intolerant, sagte der GLP-Sprecher.Sonderrechte für alle, dass ist super. Das fördert die Integration ganz gewaltig! Es ist ja leider wider nur die SVP die endlich etwas unternehmen will. Am besten machen sie eine Initiative, denn die wird sicherlich noch höher angenommen als die Anti Minerett Initiative. Die anderen Parteien sollen weiter schlafen und weiter die Augen verschliessen von den Problemen die sie uns eingehandelt haben.Wie wollen solche nicht Integrierten Kinder später einen Lehrabschluss machen? Dieses Sonderlinge die dann in der Lehre immer Sonderrechte haben möchten werden heutzutage entlassen.
Aber die SP schaut ja mit den Grünen, dass danach, unsere gut Integrierten, nicht angepassten Ausländer verwöhnt werden durch Steuergelder, und das ihr ganzes Leben lang, weil sie ja leider nicht vermittelbar sind. Die beste Integration ist, wenn unsere werte durchgesetzt werden. Das Aufenthaltsland kann ja jeder frei wählen .Da gibt es wirklich nur eine Hoffnung und die heisst SVP.
Unverständlich
Warum können sich die Schweizer Behörden einfach nicht durchsetzen?

Ich finde das schlecht. Es wird nicht bei der einen Forderung bleiben, die nächste steht sicher schon vor der Tür, z.B. Schwimmunterricht, Ramadan etc.

Das SF TV hat kürzlich einen Beitrag gezeigt über ein Gymnasium in Belgien. Dort ist es den Schülerinnen verboten, im Schulzimmer ein Kopftuch zu tragen. Es habe zu Spannungen unter den Schülerinnen geführt, hat die Schulleiterin erklärt.
Die Mädchen müssen nun das Tuch im Korridor ablegen und können es nach Schulschluss wieder anziehen, bevor sie das Gebäude verlassen.
Wer sich nicht daran hält, wird von der Schule ausgeschlossen.

Hier noch ein Beitrag zu Belgien:

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/belgien_wieder_voll_im_kopftuch-...
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