Zürich gestaltet Sechseläutenplatz um
publiziert: Sonntag, 23. Sep 2012 / 15:24 Uhr
Schweizweit bekannt ist der Platz zwischen Bellevue und Opernhaus von den TV-Übertragungen des Zürcher Sechseläutens.
Schweizweit bekannt ist der Platz zwischen Bellevue und Opernhaus von den TV-Übertragungen des Zürcher Sechseläutens.

Zürich - Der heute etwas vernachlässigte Sechseläutenplatz im Herzen der Stadt Zürich wird zu einem der grössten Stadtplätze der Schweiz umgestaltet. Die Stimmberechtigten haben am Sonntag mit 60,7 Prozent Ja den nötigen 17,2-Millionen-Franken-Kredit gutgeheissen.

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Für den Kredit stimmten 54'545 Personen, dagegen 35'371. Die Stimmbeteiligung lag bei 42 Prozent. Stadtregierung und Parlament hatten die Vorlage unterstützt. Zur Abstimmung kam es, weil eine Allianz aus FDP, SD und SVP das Behördenreferendum ergriffen hatte. Sie kritisierten namentlich den Abbau einer Strassenspur.

Schweizweit bekannt ist der Platz zwischen Bellevue und Opernhaus von den TV-Übertragungen des Zürcher Sechseläutens. Auf dem Platz steht jeweils der Holzstoss mit dem Böögg. Hin und wieder schlagen Zirkusse ihre Zelte auf dem Platz auf, und in der Vorweihnachtszeit stehen dort Marktbuden. Ansonsten ist der Platz kaum belebt.

Dies wird nun anders. Auf einer Fläche von rund 16'000 Quadratmetern - mehr als doppelt soviel wie die heutigen 7700 Quadratmeter - entsteht ein moderner, einladender Ort mit Bäumen und Bänken, einem Wasserspiel und einer Café-Bar. Der neue Belag ist aus Valser Quarzit. Spezielle Vorrichtungen erlauben weiterhin eine Nutzung für Böögg, Zirkus und anderes.

Städtisches Glasfasernetz

Die Stadt Zürich wird bis 2019 flächendeckend mit einem Glasfasernetz erschlossen, das vom städtischen Elektrizitätswerk und der Swisscom gemeinsam erstellt wird. Die Stimmberechtigten haben den nötigen Kredit von 400 Millionen Franken mit 57'185 Ja zu 31'124 Nein gutgeheissen.

Die Erschliessung umfasst - anders als früher - auch die «letzte Meile». Die Glasfasern führen also direkt in jede Wohnung und in jeden Geschäftsraum. Die Stadt will «ihre» Fasern nicht selbst nutzen. Sie stellt sie Dritten zur Verfügung.

(asu/sda)

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