Zürich liefert erstes Bergier-Lehrmittel für die Deutschschweiz
publiziert: Dienstag, 21. Okt 2003 / 17:51 Uhr

Zürich - Bergier für die Schule: Ab Frühling 2005 sollen 14- bis 18-jährige Schülerinnen und Schüler mehr über die Schweiz in der Zeit des Nationalsozialismus erfahren. Der Kanton Zürich bringt das erste Lehrmittel für die Deutschschweiz heraus.

Die Bergier Kommission.
Die Bergier Kommission.
Der Zürcher Bildungsrat hat die Herausgabe eines 124-seitigen Themenhefts beschlossen, das auf dem Bericht der Bergier-Kommission von 2001 beruht. Das Lehrmittel trägt den Titel Bekennen, verdrängen, nachfragen. Die Schweiz und die Zeit des Nationalsozialismus im Lichte aktueller Fragen.

Ziel war, die Erkenntnisse in eine einfachere Sprache zu packen und mit Texten, Grafiken, Bildern sowie Tabellen didaktisch aufzubereiten. Ein konkreter Gegenwartsbezug sollte zudem zeigen, dass Themen wie Flüchtlingspolitik, Bankgeheimnis, Identitätsfragen und Neutralität nicht neu sind, wie Ruedi Gysi vom Kantonalen Lehrmittelsekretariat sagte.

Die Beschäftigung mit der Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg soll die Auseinandersetzung mit verschiedenen Bereichen des Fachs Geschichte ermöglichen. Aus den Texten sollen keine fixfertigen Lehren abgeleitet werden können.

Sie sollen vielmehr dazu anregen, selbstständig über Handlungen nachzudenken, aber auch über historische Darstellungsweisen. Nach Ansicht des Bildungsrats leistet das Themenheft ferner einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung.

Die Zürcher Bildungsdirektion will das Projekt gemeinsam mit der interkantonalen Lehrmittelzentrale realisieren. Bisher kennt nur Genf einen Bergier für die Schule. Dieser befasst sich laut Gysi jedoch ausschliesslich mit der Flüchtlingspolitik.

(bert/sda)

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