Zürich soll noch besser werden
publiziert: Montag, 5. Feb 2007 / 16:34 Uhr / aktualisiert: Montag, 5. Feb 2007 / 17:21 Uhr

Zürich - Die Stadt Zürich soll höchste Lebensqualität bieten, bedeutender Finanzplatz und Wirtschaftsstandort sein, aber auch energiepolitisches Vorbild. Diese Ziele setzt sich der Zürcher Stadtrat im präsentierten Papier «Strategien 2025».

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«Da will die Stadt hin», titelt das Präsidialdepartement sein Positionspapier für die nächsten zwanzig Jahre. Die Limmatstadt soll in den kommenden Jahren ihre Rolle als gesellschaftliches und wirtschaftliches Zentrum halten und ausbauen, sagte Stadtpräsident Elmar Ledergerber an einer Medienkonferenz in Zürich.

Als grosse Herausforderungen für Zürich nannte der Stadtpräsident das Soziale, den technologischen Wandel oder den Finanzplatz. «Die Finanzen sind unser Kerngebiet.» Ein Viertel aller Arbeitsplätze in Zürich seien im Finanzsektor. «Wir haben die saubersten Finanzplätze, und das soll auch in Zukunft so sein.»

In insgesamt 18 Handlungsfeldern will die Stadt dafür sorgen, sich als nachhaltig ausgerichtete Metropole zu stärken. Zürich lebt gemäss Ledergerber von soliden wirtschaftlichen Grundlagen. Das Beispiel «Google» zeige, wie attraktiv die Stadt heute auch für internationale Firmen im Wissens- und Forschungsbereich sei.

«Kreativwirtschaft»

«Wir brauchen Flächen für neue Industrien,» sagte Ledergerber. Stark wachsend sei auch der Bereich der «Kreativwirtschaft» mit Architektur oder Design. Der Zürcher Kunsthandel entwickle sich explosionsartig. Einen grossen Stellenwert hat für die Stadt auch der Kultur- und Kongresstourismus.

«Wir haben heute rund 2,2 Millionen Übernachtungen pro Jahr. Mit dem Bau des neuen Kongresszentrums könnten wir eine halbe Million zusätzliche Übernachtungen generieren», glaubt Ledergerber.

Bald 400000 Einwohner

Für die kommenden Jahre geht die Stadt von einem gewissen Wachstum in der Grossregion Zürich aus: «Wir steuern auf 400 000 Einwohner zu», sagte Ledergerber, «die erschöpflichen Ressourcen werden aber immer knapper.» Dies bringe neue Herausforderungen.

Weitere Schwerpunkte im Zürcher Positionspapier sind die Konzentration der Spitzenmedizin oder die Energiepolitik. «Wir sind auf gutem Weg zu einer 2000-Watt-Gesellschaft.» Die Stadt werde alternative Energien fördern und sich gegen neue Atomkraftwerke einsetzen, sagte Ledergerber.

(fest/sda)

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