Zug will die Steuern weiter senken
publiziert: Dienstag, 16. Okt 2007 / 11:58 Uhr

Zug - Trotz starker Mehrbelastung durch die Neugestaltung des Finanzausgleichs will Zug im Steurwettbewerb den Spitzenplatz verteidigen. Der Kanton will in den nächsten Jahren eine Reserve von 350 Mio. Franken anlegen und ab 2011 die Steuern senken.

Ab 2011 sollte eine weitere Steuersenkung möglich sein.
Ab 2011 sollte eine weitere Steuersenkung möglich sein.
Man habe die Finanzstrategie 2008-2015 überarbeitet, teilte die Zuger Finanzdirektion mit.

Notwendig geworden sei das durch den Steuerwettbewerb und die Auswirkungen des NFA, aber auch durch die Finanz- und Aufgabenreform auf kantonaler Ebene.

Um die Mehrbelastung zu verkraften, will Zug ein gut gestopftes Polster anlegen. Für den Ressourcenausgleich wird schrittweise eine Reserve von rund 350 Mio. Franken gebildet.

Bereits im Budget 2008 sind dafür 80 Mio. Franken enthalten. Ohne diese Reserve würde das Budget nicht nur 5 Mio., sondern 85 Mio. Franken Überschuss ausweisen.

Kostenbewusst und kontrolliert

Der Kanton Zug werde trotz günstiger Finanzlage seine Aufgaben weiterhin kostenbewusst und kontrolliert erfüllen, beteuert die Finanzdirektion.

Die Modellrechnungen zeigten, dass ab 2011 eine Steuersenkung möglich sein dürfte, heisst es in der Medienmitteilung.

Bei den Steuererträgen rechnet der Kanton mit einem jährlichen Wachstum von 5 Prozent.

Der Personalaufwand und die Beiträge mit Zweckbindungen werden voraussichtlich um 1,5 Prozent plus Teuerung steigen.

(rr/sda)

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