Zug wird von einem Sozialdemokraten präsidiert
publiziert: Sonntag, 8. Okt 2006 / 18:23 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 8. Okt 2006 / 19:45 Uhr

Zug - Bei den Wahlen in der Stadt Zug hat die Linke überzeugt. Die SP holte sich von der FDP das Amt des Stadtpräsidenten. Im Parlament gewannen SP und CSP Mandate, die SVP verlor zwei Sitze.

Im Zuger Stadtrat gibt es keine parteipolitischen Veränderungen.
Im Zuger Stadtrat gibt es keine parteipolitischen Veränderungen.
Der neue Stadtpräsident von Zug heisst Dolfi Müller (SP). Die Stimmenden wählten ihn zum Nachfolger des zurücktretenden Christoph Luchsinger von der FDP. Dolfi Müller erhielt 3435 Stimmen und Ulrich Straub (FDP) 2995 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 42,3 Prozent.

Die Niederlage für die FDP kam nicht ganz überraschend, denn ihr Kandidat gehörte bislang nicht der Stadtregierung an. Der populäre 51-jährige Dolfi Müller ist der zweite Sozialdemokrat im Zuger Stadtpräsidium nach Othmar Romer (1994 bis 1998). Müller, der auch ein Anwaltsdiplom besitzt, gehört der Stadtregierung seit 2003 an.

Ulrich Straub schaffte aber für die FDP als Nachfolger von Christoph Luchsinger die Wahl in die Stadtregierung. Neu gewählt wurde ferner für die CVP Andrea Sidler Weiss. Sie ersetzt die zurücktretende Vreni Wicki (CVP). Neben Dolfi Müller wurden auch Hans Christen (FDP) und Andreas Bossard (CSP) bestätigt.

Keine parteipolitischen Veränderungen im Stadtrat

Somit gibt es im Stadtrat keine parteipolitischen Veränderungen. Ihm gehören weiterhin zwei Mitglieder der FDP sowie je ein Vertreter der CVP, der CSP und der SP an. Die SVP schaffte den Sprung in die Stadtregierung nicht.

In Zug wurde auch das Stadtparlament neu bestellt. SP und CSP legten zu. Verliererin ist auch hier die SVP. Die 40 Sitze im Grossen Gemeinderat sind neu wie folgt auf die Parteien aufgeteilt: FDP 13 (unverändert), CVP 7 (unverändert), Alternative 7 (unverändert), SP 6 (plus 1), SVP 5 (minus 2), CSP 2 (plus 1).

(fest/sda)

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