Zuger SP fordert amtierende Ständeräte Bieri und Schweiger heraus
publiziert: Mittwoch, 10. Mai 2006 / 00:15 Uhr

Zug - Die Zuger SP steigt mit der 46-jährigen Christina Bürgi Dellsperger in die Ständeratswahlen.

Fünf Kandidaturen für die Zuger Ständeratswahl werden immer wahrscheinlicher.
Fünf Kandidaturen für die Zuger Ständeratswahl werden immer wahrscheinlicher.
Das beschlossen die Delegierten am Montagabend. Offen ist, ob die Alternativen mit dem abtretenden Regierungsrat Hanspeter Uster ins Rennen gehen. Die zwei Zuger Ständeräte werden am 29. Oktober 2006 gewählt. Die beiden Bisherigen Peter Bieri (CVP) und Rolf Schweiger (FDP) kandidieren erneut. Ihre Wahl ist nicht ernsthaft in Frage gestellt. Allerdings ist fraglich, ob ein Wahlgang dazu reicht, denn es zeichnet sich die Möglichkeit von fünf Kandidaturen ab.

Als erste forderte am Montagabend die SP die beiden Amtsinhaber heraus. Die Delegierten nominierten in Baar einstimmig Christina Bürgi Dellspeger als Kandidatin. Die 46-jährige ursprüngliche Gymnasiallehrerin wohnt in Risch und arbeitet heute an der Schweizer Botschaft in Luxemburg.

Am 19. Mai werden die Alternativen entscheiden, ob sie ebenfalls in den Kampf um die Sitze in der Kleinen Kammer einsteigen. Der populäre, auf Ende Jahr zurücktretende Regierungsrat Hanspeter Uster will bis dann entscheiden, ob eine Kandidatur in Frage kommt. Sagt er zu, steht einer Nomination durch die Partei nichts im Wege.

Die linken Gelüste auf einen Ständeratssitz haben nun auch die SVP aus dem Busch geklopft. Sie will nicht kampflos zuschauen. Allerdings ist noch nicht definitiv entschieden, ob und mit wem sie in den Wahlkampf steigt.

So werden fünf Kandidaturen für die Ständeratswahl immer wahrscheinlicher. Es ist aber kaum damit zu rechnen, dass Bieri oder Schweiger auf der Strecke bleiben. Gemeinsam aber könnte es den Herausforderern gelingen, dass die Bisherigen es mindestens nicht im ersten Anlauf ins Stöckli schaffen.

(fest/sda)

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