Zum Tode verurteilte Nigerianerin begrüsst Miss-Wahl in Nigeria
publiziert: Mittwoch, 13. Nov 2002 / 01:11 Uhr

Abuja - Die zum Tode verurteilte Nigerianerin Amina Lawal hat sich gegen den Boykott der Miss-World-Wahl in ihrem Land ausgesprochen. Sie danke den Schönheitsköniginnen mehrerer Länder für ihr Engagement, sagte Lawal der Nachrichtenagentur AFP.

Doch sollten die Frauen den Wettbewerb nicht ihretwegen boykottieren, sondern nach Nigeria kommen. Ich denke, sie sollten kommen, weil nichts ohne Gottes Wissen und Erlaubnis geschieht, sagte die 31-Jährige.

Mehrere der Miss-World-Anwärterinnen boykottieren den Wettbewerb. Sie protestierten gegen das Urteil eines islamischen Gerichtes, das Amina Lawal im August zum Tode durch Steinigung verurteilt hatte. Sie hatte zwei Jahre nach ihrer Scheidung ein Kind bekommen.

(ps/sda)

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