Eislauf-Weltverband richtet sich nach WADA
Zuwarten im Fall Pechstein
publiziert: Freitag, 30. Jan 2015 / 13:16 Uhr / aktualisiert: Freitag, 30. Jan 2015 / 15:38 Uhr
Claudia Pechstein erhält Rückendeckung.
Claudia Pechstein erhält Rückendeckung.

Das Nachspiel des Dopingfalls der deutschen Eisschnellläuferin Claudia Pechstein bleibt verworren.

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Der Eislauf-Weltverband ISU wird nicht auf die neuen Entwicklungen in diesem Fall reagieren. «Wir halten uns an den Code der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA», sagte ISU-Präsident Ottavio Cinquanta einer Pressekonferenz in Stockholm.

Die ISU hatte die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein 2009 wegen erhöhter Retikulozyten-Blutwerte ohne Doping-Nachweis für zwei Jahre gesperrt. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte die Sperre bestätigt.

Rückendeckung von DOSB

Am Donnerstag hatte Pechstein indessen Rückendeckung durch den deutschen olympischen Sportbund DOSB erhalten. Die vom DOSB eingesetzte Kommission hatte erklärt, dass die medizinische Bewertung als Grundlage des Blutdoping-Urteils vom Frühling 2009 falsch gewesen sei.

Zwei Wochen zuvor hatte die Berlinerin einen wichtigen Sieg vor Gericht errungen, als das Oberlandesgericht München ihre Schadenersatzklage zuliess. Die ISU hat bereits Revision gegen die Entscheid beim Bundesgerichtshof angekündigt.

Cinquanta wollte sich über die millionenhohe Schadenersatzklage der Athletin nicht äussern: «Wir warten ab, was das Gericht sagt. Wir nehmen keine Position ein.»

(bg/Si)

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