Zwei Aargauer Gemeinden werden nicht Städte
publiziert: Sonntag, 17. Mai 2009 / 20:44 Uhr

Wohlen/Wettingen - Im Aargau wollen zwei einwohnerstarke Gemeinden nicht in die Liga der Städte aufsteigen. Die Stimmberechtigten von Wettingen und Wohlen lehnten bei Abstimmungen eine «Erklärung zur Stadt» deutlich ab.

In Wohlen scheiterte die Stadterklärung in der Abstimmung mit einem Nein-Stimmenanteil von 58 Prozent. (Symbolbild)
In Wohlen scheiterte die Stadterklärung in der Abstimmung mit einem Nein-Stimmenanteil von 58 Prozent. (Symbolbild)
In Wettingen verwarfen die Stimmenden den Antrag des Gemeinderates mit einem Nein-Stimmenanteil von 66 Prozent. Mit knapp 20'000 Personen ist Wettingen die einwohnerstärkste Gemeinde im Aargau.

Der Gemeinderat und das Parlament hatten gehofft, sie würden als Stadt innerhalb des Bezirks Baden und des Kantons besser wahrgenommen. Wettingen steht im Schatten der Stadt Baden.

In Wohlen scheiterte die Stadterklärung in der Abstimmung mit einem Nein-Stimmenanteil von 58 Prozent. Der Gemeinderat und das Parlament wollten mit dem Titel «Stadt» die Identität von Wohlen als «Zentrum des Freiamts stärken».

Im Kanton Aargau ist die Bezeichnung «Stadt» weder in der Verfassung noch in Gesetzen erwähnt.

(sl/sda)

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