Zwei Babys in iranischer Erdbebenregion geboren
publiziert: Samstag, 3. Jan 2004 / 17:04 Uhr

Teheran - Acht Tage nach der Erdbebenkatastrophe im Südwesten Irans gibt es vereinzelt freudige Nachrichten aus der Unglücksregion. So kamen in einem amerikanischen Feldspital zwei Babys gesund zur Welt.

Aus den Trümmern erwächst neues Leben: Im Feldspital kamen zwei gesunde Babys zur Welt.
Aus den Trümmern erwächst neues Leben: Im Feldspital kamen zwei gesunde Babys zur Welt.
Die beiden Mädchen wurden von einem Team aus US-Ärzten und iranischen Krankenschwestern entbunden. Im Rahmen der Hilfe für die Erdbebenopfer sind amerikanische Ärzte zum ersten Mail seit der Revolution 1979 in Iran tätig.

In Bam wurde eine 97-jährige Frau aus ihrem Haus gerettet, wie der Rote Halbmond mitteilte. Rettungskräfte hätten die Greisin fast unversehrt aus den Trümmern geborgen. Umfallende Möbelstücke hätten während der Erdstösse einen Hohlraum gebildet und auf diese Weise der Frau das Leben gerettet.

Obwohl die Helfer die koordinierte Suche bereits einstellten, konnten in den vergangenen Tagen immer wieder Überlebende geborgen werden.

Über die Zahl der Toten herrscht weiter Unklarheit. Der iranische Präsident Mohammed Chatami hatte in der vergangenen Woche von rund 40 000 Todesopfern gesprochen. Am Samstag nannte der iranische General Hussein Fattahi die Zahl von 35 000 Toten. Etwa 30 000 Menschen seien bereits beerdigt worden.

Fattahi zufolge waren nach dem Beben am 26. Dezember etwa 17 000 Verletzte in Spitäler gebracht worden. Wie viele davon stationär behandelt werden, ist nicht bekannt. Etwa 100 000 Bewohner in der historischen Stadt Bam und ihrer Umgebung wurden obdachlos.

Die Glückskette hat bereits 3 Millionen Franken an Spenden für die Opfer des Erdbebens in Iran gesammelt. Über die Neujahrstage seien die Spenden sprunghaft um fast 2 Millionen Franken angestiegen, teilte die Glückskette mit. Die Sammelaktion wird fortgesetzt.

(tr/sda)

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