Tsunami-Warnung aufgehoben
Zwei Tote bei Erdbeben in Costa Rica
publiziert: Mittwoch, 5. Sep 2012 / 17:51 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 5. Sep 2012 / 21:43 Uhr

San José/Washington - Bei einem schweren Erdbeben in Costa Rica sind am Mittwoch mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Es gab einige Sachschäden und Stromunterbrüche. Tsunamiwarnungen wurden nach kurzer Zeit wieder aufgehoben.

Erdbebenversicherung für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein. Endlich sind Erdbebenschäden versicherbar!
3 Meldungen im Zusammenhang
Das Rote Kreuz Costa Ricas berichtete von zwei Toten. Eine Person habe einen Herzinfarkt erlitten. Die zweite Person sei von einer einstürzenden Mauer begraben worden, meldeten die lokalen Medien.

Gleich nach dem Beben mit einer Stärke von 7,6 wurde eine Tsunamiwarnung herausgegeben, neben Costa Rica auch für die gesamte Pazifikküste von Mexiko bis Chile. Wenige Stunden später wurde die Warnung wieder aufgehoben.

In der nicht weit vom Epizentrum entfernten Kleinstadt Hojancha stürzten nach Angaben einer Behördensprecherin einige Häuser ein. Erdrutsche blockierten zudem zwei Strassen. Ein derart heftiges Beben habe es in der Region seit mehr als 50 Jahren nicht gegeben.

Im Ort Nicoya mit rund 13'000 Einwohnern wurden einige Wohnungen und das Justizgebäude beschädigt. Es wurden auch Schäden auf Landstrassen gemeldet.

In der Ortschaft Paquera seien zwei Menschen im Hotel Barceló Tambor leicht verletzt worden, meldete der Gemeindepräsident Alcides González. Auch dort wurden Schäden auf Landstrassen gemeldet.

In der Hauptstadt San José kam es zu Panikszenen. Telefon- und Stromleitungen wurden unterbrochen, das Internet war auch gestört. Der Schulunterricht fiel in der betroffenen Region aus.

Küstenorte evakuiert

Im benachbarten Nicaragua waren Tausende Einwohner an der Pazifikküste aus Angst vor einem Tsunami vorübergehend in Sicherheit gebracht worden.

Das Zentrum des Bebens lag etwa 140 Kilometer westlich von San José in etwa 40 Kilometern Tiefe. Betroffen war vor allem die Halbinsel Nicoya, die auch bei Touristen beliebt ist.

Die Erdbebenwarte Costa Ricas RSN erklärte, dass das Beben um 8.42 Uhr Ortszeit wegen der Unterschiebung der Coco-Platte unter der Karibik-Platte in der Region der Nicoya-Halbinsel ausgelöst wurde. Fünf stärkere Nachbeben wurden verzeichnet.

Die Präsidentin Laura Chinchilla rief in einer Fernsehansprache die Bevölkerung zur Ruhe auf. Es seien keine schwereren Schäden verzeichnet worden. Eine Tsunamigefahr bestehe nicht.

Im April 1983 waren bei einem Erdstoss der Stärke 7,4 in Costa Rica und Panama mehr als 100 Personen ums Leben gekommen. Im Januar 2009 waren bei einem Beben der Stärke 6,2 in einem Touristengebiet etwa 40 Kilometer von San José entfernt 23 Menschen ums Leben gekommen und dutzende Häuser zerstört worden.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Managua - Bei einem schweren Erdbeben im Westen von Nicaragua sind mindestens 23 Menschen leicht verletzt worden. ... mehr lesen
Die Erde bebte 50 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Manague.
Guatemala-Stadt - Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am Mittwoch Guatemala erschüttert und offenbar mindestens 15 Menschen das Leben gekostet. Das gehe aus ersten Berichten aus den besonders betroffenen Gebieten hervor, erklärte Präsident Otto Pérez Molina. mehr lesen 
Das Erdbeben am vergangenen Mittwoch war das Schwerste in Costa Rica seit über 20 Jahren.
Washington - Der Nordwesten von Costa Rica ist erneut von einem Erdbeben ... mehr lesen
Erdbebenversicherung für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein. Endlich sind Erdbebenschäden versicherbar!
48 Personen wurden verletzt sowie vier getötet.
Mindestens drei Tote  Peking - Bei einem Erdbeben im Nordwesten Chinas sind am Freitag mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. 48 Personen wurden bei dem Beben der Stärke 6,5 verletzt, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. 
Nach Erdbeben in Nepal  Kathmandu - Gut zwei Monate nach den verheerenden Erdbeben in Nepal behindern bürokratische Hürden beim Zoll und der ...
In der Vergangenheit waren Hilfsprojekte in Nepal oft an der überbordenden Bürokratie gescheitert. (Archivbild)
Die Regierung spricht den Betroffenen der Erdbeben Unterstützung zu.
Nepals Regierung verspricht Wiederaufbauhilfe Kathmandu - Bei einer internationalen Geberkonferenz für den Wiederaufbau nach dem Erdbeben in Nepal hat die Regierung des ...
Erdrutsche töten in Nepal mindestens 21 Menschen Kathmandu - Nach heftigen Regenfällen sind in Nepal mindestens 21 Menschen durch Erdrutsche ums Leben ...
Mindestens sechs Dörfer waren von dem Hangabrutsch betroffen.
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3141
    Wenn... man weiss, dass die türkischen Bozkurt einen Panturkismus von Europa ... So, 05.07.15 11:32
  • Kassandra aus Frauenfeld 1381
    Komisches Verständnis! Ist schon sehr komisch, was der zombie da schreibt und was er ... So, 05.07.15 00:59
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3141
    Es... ist schon beängstigend, wie sich die europäischen Regierungen von ... Sa, 04.07.15 12:00
  • Kassandra aus Frauenfeld 1381
    Nicht wirtschaftsfeindlich? Nicht realisierbar! Träume kann jeder haben, aber nicht jeder Traum ist ... Fr, 26.06.15 17:36
  • Froschkoenig aus Zürich 1
    FDP fordert Ähnliches, allerdings ohne utopisches "Wegdenken" des gesamten seequerenden Verkehrs Im Jahr 2012 forderte die FDP, genau dieses Gebiet mittels Tieferlegung ... Fr, 26.06.15 12:35
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3141
    Bei... den Attentätern vom 11. September, jenen von London, Paris, Madrid, ... Di, 23.06.15 11:31
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3141
    Diese... Frauen werden sich noch ganz schön umgucken dort unten. Im zurzeit ... Di, 23.06.15 09:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1381
    Das Drama ist, dass selbst ein durchschlagender Erfolg der Aktion gegen die ... Di, 23.06.15 00:19
Der Fahrer sicherte das Fahrzeug ungenügend.
Unglücksfälle Auto rollt in die Thur Wattwil - Wie die Kantonspolizei St. Gallen mitteilt, machte sich am ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 21°C 29°C leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Basel 19°C 31°C leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
St.Gallen 23°C 32°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen
Bern 20°C 35°C leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Luzern 21°C 35°C leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen
Genf 21°C 37°C leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Lugano 25°C 32°C leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten