Zwei UBS-Mitarbeiter müssen vor Senat aussagen
publiziert: Dienstag, 15. Jul 2008 / 22:45 Uhr

Washington - Zwei hochrangige Mitarbeiter der UBS werden am Donnerstag vor eine Untersuchungskommission des US-Senats zitiert. Sie müssen zu Vorwürfen Stellung nehmen, die Grossbank habe reichen Amerikanern geholfen, Steuern zu hinterziehen.

Zwei Mitarbeiter der UBS werden zu Zeugenaussagen gebeten.
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Die Subkommission des Senats veröffentlichte am Dienstag die Liste der Zeugen, die zur der Anhörung «Banken in Steuerparadiesen und amerikanische Steuern» geladen sind.

Der Ausschuss widmet sich ausschliesslich Schweizer und Liechtensteiner Banken. Die Senatoren wollen herausfinden, ob diese in Praktiken involviert sind, welche Steuerhinterziehung in den USA ermöglicht haben.

Für die UBS müssen Martin Liechti, Leiter des amerikanischen Vermögensverwaltungsgeschäfts, und sein Finanzchef Mark Branson, Auskunft geben. Beiden steht das Recht zu, die Aussage zu verweigern.

Im Zuge der Affäre Birkenfeld

Die UBS ist aufgrund eines Gerichtsverfahrens gegen den früheren Vermögensverwalter Bradley Birkenfeld in den USA unter Beschuss geraten. Birkenfeld steht derzeit vor einem Gericht in Florida. Ihm wird vorgeworfen, Bankkunden geholfen zu haben, Steuern zu hinterziehen. Er hat sich am ersten Tag des Prozesses am 19. Juni schuldig bekannt, wird aber nicht vor den US-Senat geladen.

Auch LGT am Pranger

Die Senatoren werden sich auch mit den Aktivitäten der Liechtensteiner Bank LGT beschäftigen. Im Gegensatz zur UBS schickt die Bank am Donnerstag jedoch keine Zeugen nach Washington.

Die LGT steht im Zentrum eines Steuerskandals, der Anfang Jahr zuerst Deutschland und schliesslich ganz Europa erfasst hat. Ins Rollen gekommen war die Affäre durch eine DVD mit Kundendaten der LGT, die der deutsche Geheimdienst (BND) einem Informanten abgekauft hatte.

(tri/sda)

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