Zwei, dreimal war es ganz heiss
publiziert: Montag, 9. Mai 2005 / 23:44 Uhr

Die Führung nach zwei Minuten, dann 58 Minuten zittern. So lautet in etwa das Schweizer Kurzfazit, ehe gegen Weissrussland das 2:0 und die Viertelfinal-Qualifikation feststand.

Kevin Romy gegen den Weissrussen Aleksandr Ryadinsky.
Kevin Romy gegen den Weissrussen Aleksandr Ryadinsky.
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"Es war schon zwei, dreimal ganz heiss vor unserem Tor, aber wir haben defensiv nicht nachgelassen", lachte der erleichterte Kevin Romy in den Katakomben.

Der Aufsteiger der Saison von Genf-Servette erlebte wie der Rest des Teams ein wahres Wechselbad der Gefühle: "Vor allem im zweiten Drittel war es sehr schwierig", so die Nummer 88.

Weniger spritzig

Phasenweise wirkten die Schweizer weniger spritzig als in den Partien zuvor. Romy glaubt aber nicht, dass die Müdigkeit eine Rolle gespielt habe: "Es ist nicht alltäglich, dass man einen Viertelfinal erreichen kann. Da muss man die Müdigkeit beiseite schieben."

Für Romy ist das Erreichen der letzten Acht etwas Neues, für das Krueger-Team schöne Gewohnheit. Zum dritten Mal in Serie erreichen die Schweizer die Top 8, insgesamt zum sechsten Mal im achten WM-Turnier unter Krueger.

Mit drei Siegen sowie einem 3:3 gegen Russland fällt die Zwischenbilanz ausnehmend positiv aus. Das sieht auch Romy so: "Wir haben die Pflichtspiele gewonnen und das 3:3 gegen Russland hat gezeigt, dass wir auch gegen Topteams bestehen können."

Topleistung wird vonnöten sein

Eine Topleistung wird auch am Donnerstag in Innsbruck vonnöten sein, um gegen den Gruppensieger des Pool F bestehen zu können.

Romy ist ziemlich zuversichtlich, zumal nun erstmals zwei Ruhetage anstehen: "Wir können die Erholung dringend gebrauchen, denn das Turnier hat schon viel Kraft gekostet. Aber wir werden bereit sein."

(Marco Keller/Si)

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