Zwei neue Sars-Tote in Toronto - neue Verdachtsfälle in Taiwan
publiziert: Donnerstag, 29. Mai 2003 / 18:04 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 29. Mai 2003 / 19:48 Uhr

Toronto/Taipeh - In Kanada sind zwei weitere Menschen an der Lungenkrankheit Sars gestorben. Die beiden 67 und 88 Jahre alten Frauen seien in der Region Toronto der Krankheit erlegen, teilten die Gesundheitsbehörden mit.

Keine Entwarnung in Toronto.
Keine Entwarnung in Toronto.
Die Hauptstadt der Provinz Ontario ist besonders stark vom Schweren Akuten Respiratorischen Syndrom (Sars) betroffen. Bislang starben dort bereits 29 Menschen an Sars. 31 Menschen wurden am Mittwoch mit Verdacht auf SARS in Spitäler eingeliefert, wie die Behörden am Mittwoch (Ortszeit) weiter meldeten.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte die kanadische Metropole am Dienstag wegen 30 Verdachtsfällen wieder auf die Liste der Ausbreitungsgebiete gesetzt.

Taiwan meldete 50 neue Sars-Fälle. Allerdings sind darunter laut den Behörden in Taipeh mehrheitlich bisherige Verdachtsfälle, bei denen die Krankheit nun bekannt wurde.

Am Mittwoch waren 11 neue Infektionen gemeldet worden. Damit stieg die Zahl der Sars-Fälle in der Inselrepublik auf 660. Bei 1158 Personen wird eine Ansteckung vermutet. Die Zahl der Toten blieb mit 81 unverändert.

In Russland bestätigten die Behörden unterdessen offiziell, dass ein 25 Jahre alter Mann an Sars erkrankt ist. Dabei handelt es sich um den ersten Sars-Fall in Russland. Der Russe war bereits Anfang Mai in der Stadt Blagoweschtschensk am russisch-chinesischen Grenzfluss Amur auf eine Isolierstation gebracht worden.

Angesichts der weltweiten Ausbreitung von Sars hatten sich die 192 WHO-Mitglieder am Mittwoch in Genf auf neue Regeln geeinigt: Die WHO darf bei einem Ausbruch von Krankheiten vor Ort Untersuchungen anstellen und dabei alle offiziellen und inoffiziellen Quellen nutzen.

(bert/sda)

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