Zwei neue Sars-Tote in Toronto
publiziert: Donnerstag, 29. Mai 2003 / 09:10 Uhr

Toronto - In Kanada sind zwei weitere Menschen an der Lungenkrankheit Sars gestorben. Die beiden 67 und 88 Jahre alten Frauen seien in der Nacht zum Mittwoch in der Region Toronto der Krankheit erlegen, teilten die Gesundheitsbehörden mit.

Millionen-Metropole Toronto.
Millionen-Metropole Toronto.
Unmittelbar zuvor hatte der kanadische Premierminister Jean Chretien gesagt, das Virus sei in Kanada unter Kontrolle. Die Hauptstadt der Provinz Ontario ist besonders stark vom Schweren Akuten Respiratorischen Syndrom (Sars) betroffen. Bislang starben dort bereits 29 Menschen an Sars.

31 Menschen wurden am Mittwoch mit Verdacht auf SARS in Krankenhäuser eingeliefert. Insgesamt stehen in Toronto 3500 Menschen unter Quarantäne.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte die kanadische Metropole am Dienstag wegen 30 Verdachtsfällen wieder auf die Liste der Ausbreitungsgebiete gesetzt.

Taiwan meldete unterdessen 50 neue Sars-Fälle. Allerdings sind darunter laut den Behörden in Taipeh mehrheitlich bisherige Verdachtsfälle, bei denen die Krankheit nun bestätigt wurde.

Damit stieg die Zahl der Sars-Fälle in der Inselrepublik auf 660. Bei 1158 Personen wird eine Ansteckung vermutet. Die Zahl der Toten blieb mit 81 unverändert.

(bsk/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
China lässt Notfallmedikament gegen die lebensbedrohliche Lungenkrankheit zu
China lässt Notfallmedikament gegen die lebensbedrohliche ...
Peking - China hat das weltweit erste Notfallmedikament gegen die lebensbedrohliche Lungenkrankheit Sars zugelassen. Das Mittel sei aus Antikörpern von genesenen Sars-Patienten entwickelt worden, berichtete die Nachrichtenagentur China News Service. mehr lesen 
Lübeck - Mit einem Impfstoff gegen die Lungenkrankheit Sars ist nach Ansicht des Sars-Experten Rolf Hilgenfeld frühestens in zwei Jahren zu rechnen. Bisher könne man Infizierte weiterhin nur isolieren, um eine ... mehr lesen
Momentan wird versucht, die Viren am Andocken an menschliche Zellen zu hindern.
Die Ursachen des Neuausbruchs seien noch nicht geklärt.
Peking - Das chinesische Gesundheitsministerium hat drei weitere Fälle der gefährlichen Lungenkrankheit Sars bestätigt. Dadurch erhöht sich die offizielle Zahl der Sars-Erkrankungen in China auf neun. mehr lesen  
Peking - Chinas Gesundheitsbehörden haben einen weiteren bekannten Sars-Fall zweifelsfrei bestätigt. Damit erhöht sich die Zahl der eindeutig diagnostizierten Patienten mit der lebensgefährlichen Lungenkrankheit auf sechs. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 2°C 7°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Basel 1°C 9°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 0°C 3°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wolkig, aber kaum Regen
Bern 0°C 6°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Luzern 3°C 7°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wolkig, aber kaum Regen
Genf -1°C 6°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 6°C 13°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten