Zweiter Dopingfall an Eishockey-WM
publiziert: Donnerstag, 5. Mai 2005 / 16:10 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 5. Mai 2005 / 16:58 Uhr

Nach dem Weissrussen Tsimafei Filin dopte sich im Verlauf der Vorrunde auch der Ukrainer Alexander Pobijedonoszew mit dem Testosteron Nandrolon aus dem WM-Turnier. Beiden Spielern drohen von der IIHF-Disziplinarkommission Sperren von bis zu zwei Jahren.

Vor der WM in Wien registrierte die IIHF während sieben Jahren an Weltmeisterschaften keinen Dopingfall.
Vor der WM in Wien registrierte die IIHF während sieben Jahren an Weltmeisterschaften keinen Dopingfall.
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Filin und Pobijedonoszew fielen nach Niederlagen bei Kontrollen durch. Die IIHF trifft aber ohnehin Sanktionen nur gegen fehlbare Spieler, nicht gegen deren Mannschaften. Interessant - beide gedopten Akteure spielen in der weissrussischen Liga: Filin bei Dynamo Minsk; Pobijedonoszew bei Chimwolokno Mogilew.

Filins (20) Dopingprobe überschritt den erlaubten Nandrolonwert um mehr als das 250-Fache! Bei Pobijedonoszew (24) wurde der Grenzwert um das 15-fache überschritten.

Vor der WM in Wien registrierte die IIHF während sieben Jahren an Weltmeisterschaften keinen Dopingfall. Zuletzt war 1998 in Zürich der Italiener Michael De Angelis in einer Kontrolle hängen geblieben. Die IIHF testet pro Team und Spiel einen Akteur. Nohejl: "Gut möglich, dass nach diesen Dopingfällen künftig die Anzahl der Tests erhöht wird."

(bert/Si)

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