Zweiter Sieg für Scharapowa
publiziert: Mittwoch, 8. Nov 2006 / 22:04 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 8. Nov 2006 / 23:53 Uhr

Maria Scharapowa (WTA 2) steht nach dem zweiten Sieg mit eineinhalb Beinen in den Halbfinals der WTA-Championships in Madrid.

Maria Scharapowa stürmt in Madrid scheinbar unaufhaltsam in die nächste Runde.
Maria Scharapowa stürmt in Madrid scheinbar unaufhaltsam in die nächste Runde.
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In 90 Minuten schlug sie die Belgierin Kim Clijsters (WTA 6) 6:4, 6:4.

Scharapowa stürmt in der spanischen Hauptstadt scheinbar unaufhaltsam in die nächste Runde.

24 Stunden nach dem klaren Zwei-Satz-Sieg gegen Landsfrau Jelena Dementjewa (WTA 8) nahm sie auch gegen Kim Clijsters keinen Umweg auf sich. Im zweiten Durchgang stand die Partie nur zu Beginn auf einer möglichen Kippe.

Scharapowa musste zunächst einen Breakball zum 1:3 abwehren, nahm dann aber kurz darauf der Gegnerin ihrerseits den Service ab - es war die 3:2- Führung und die Vorentscheidung. Fehlender Rhythmus

Clijsters wehrte sich nach Kräften. Doch nachdem sie nach einer Handgelenksverletzung erst vor einer Woche beim zweitklassig besetzten Turnier von Hasselt (das sie immerhin gewann) das Comeback gegeben hatte, fehlte ihr gegen die formstarke Russin sichtbar der Rhythmus.

Durch die harte Vorhand Scharapowas geriet sie immer wieder in arge Rücklage. Symptomatisch dabei die beiden letzten Punkte Scharapowas zum Break zum 5:2 im zweiten Satz. Clijsters wurde bei beiden Ballwechseln immer weiter aus der idealen Position hinter der Grundlinie gedrängt - bis sie die Bälle entkräftet ins Netz schlug.

Sieg für Kusnezowa

Swetlana Kusnezowa (WTA 4), die seit acht Jahren in Spanien wohnt und trainiert, ist der Auftakt in ihr «Heimturnier» ebenfalls geglückt. Fünf Jahre nach dem letzten Auftritt in ihrer Wahlheimat - damals spielte sie mit Russland den Fedcup-Final in Spanien - gewann sie gegen Jelena Dementjewa, die dritte Russin in dieser Gruppe, 7:5, 6:3.

Der Anlauf zu diesem Startsieg war lange. Kusnezowa nahm der einmal mehr schwach servierenden Dementjewa im ersten Satz zwar dreimal den Aufschlag ab. Sie spielte in den entscheidenden Phasen selbst aber zu wenig konstant und benötigte so 68 Minuten, um den ersten Durchgang zu gewinnen.

Leichter ging es dann im zweiten Satz. Kusnezowa führte nach einem Break schnell 3:0, gab danach den Aufschlag selbst zweimal ab - und gewann schliesslich doch 6:3; weil sie die Zahl der Servicedurchbrüche auf nicht weniger als acht hatte hochschrauben können.

(bert/Si)

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