Schweizer Biathleten im Sprint erneut im Hintertreffen
Zweites Biathlon-Gold für Björndalen
publiziert: Mittwoch, 13. Feb 2002 / 21:26 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 13. Feb 2002 / 21:53 Uhr

Salt Lake City - Im Biathlon ist der norwegische Ausnahmekönner Ole Einar Björndalen nicht zu bremsen. Nach seinem Triumph über 20 km siegte er auch im 10-km-Sprint. Silber ging an Sven Fischer (De). Wolfang Perner sicherte Österreich mit Bronze die erste Olympiamedaille in dieser Sportart.

«Mir ist ein perfektes Rennen gelungen. Ich habe nicht manch anderen Wettkampf bestritten, von dem ich dies behaupten kann.» Ole Einar Björndalen analysierte seinen Einsatz nüchtern. Zugute kam dem Norweger insbesondere, dass er ohne Fehlschuss durchkam. Er habe sein Training etwas modifiziert und insbesondere das Schiessen reduziert. Dies komme ihm nun zugute, erklärte der Norweger, der schon beim Gewinn seiner ersten Goldmedaille dieser Olympischen Winterspiele bemerkenswert sicher gezielt und getroffen hatte.

Am Samstag winkt Björndalen die Möglichkeit, im Verfolgungsstartrennen zum dritten Mal innert weniger Tage auf den 1. Platz zu kommen. Sowohl Sven Fischer wie auch Wolfgang Perner sehen wenig Möglichkeiten, den Norweger zu gefährden. Fischer hatte sich in die erste Gruppe einteilen lassen, weil er festgestellt hatte, dass seine Ski bei kalter Temperatur besser glitten. Diese Massnahme zahlte sich aus. Perner hatte schon im 20-km-Rennen, in dem er den 32. Rang belegte, auf die schnellen Ski des Langläufers Gerhard Urain zurückgegriffen. Über 20 km hatte Perner fünf Fehlschüsse verzeichnet. Diesmal kam er fehlerfrei durch.

Unter den Augen von IOC-Präsident Dr. Jacques Rogge, von Mitt Romney, dem Präsidenten des Organisationskomitees von Salt Lake City, sowie einigen fürstlichen Hoheiten warteten die Schweizer mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auf -- allerdings im Hintertreffen. Auch im Sprint mussten sich Roland Zwahlen (55.), Jean-Marc Chabloz (64.) und Matthias Simmen (67.) mit Klassierungen ausserhalb der Zielsetzung der ersten 30 abfinden. Gegenüber ihrem 20-km-Einsatz differierten die Begründungen nicht gross. Simmen scheint offenbar ausser Form geraten zu sein, Chabloz bekundet Probleme im Langlaufen. Zwahlen ging mit einem schnellen Start ein Risiko ein und büsste am Schluss dafür.

(kil/sda)

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