Zwischen Abstiegskampf und Leaderwechsel
publiziert: Mittwoch, 22. Apr 2009 / 09:57 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 22. Apr 2009 / 11:18 Uhr

Acht von zehn Teams der Axpo Super League sind noch in den Kampf um den Titel sowie gegen die Relegation involviert. Fünf von ihnen stehen in den drei Mittwochspielen der 29. Runde im Einsatz.

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Basel und Zürich gehen dabei in die nächste Runde ihres Fernduells um Platz 1, während Luzern im Abstiegskampf Sion empfängt. Am letzten Wochenende kam es oben wie unten in der ASL-Tabelle zu wichtigen Bewegungen.

Auf den Plätzen 1, 2, 9 und 10 gab es Veränderungen. Vor der achtletzten Runde ist das Spitzentrio nur durch vier Punkte getrennt, und im Abstiegskampf, in den die halbe Liga verwickelt ist, trennen das sechstplatzierte Bellinzona nur fünf Zähler vom Platz 9.

FC Basel in der Pole Position

Der FC Basel hat sich am letzten Sonntag in die Pole Position für den Meistertitel geschoben. Gewinnt er jedes Spiel, ist er erneut Champion. Gegen Bellinzona forderte Trainer Christian Gross einmal mehr Basler Tugenden: Mut, Aggressivität, Zielstrebigkeit. So will der Leader den Aufsteiger bezwingen und zum achten Sieg aus neun Partien gelangen.

Gross muss auf den gesperrten Benjamin Huggel verzichten. Allerdings ist dieser personelle Schaden überschaubar. Das Angebot an Mittelfeldspielern ist im FCB gross. Der Coach hat die Möglichkeit, den Argentinier Marcos Gelabert wieder einmal von Beginn weg einzusetzen, oder Ivan Ergic in eine defensivere Rolle zurückzunehmen.

Ersatzbank gut gefüllt

Die Breite im Kader ist vorhanden. Obwohl Carlitos längere Zeit ausfällt, sassen in Neuenburg neben Gelabert auch Scott Chipperfield und Fabian Frei zu Beginn nur auf der Ersatzbank. Jürgen Gjasula wurde überhaupt nicht eingesetzt.

Mit einem Kader wie der FCB kann der angeschlagene FC Zürich nicht aufwarten, aber er will immerhin mit den charakterlichen Vorzügen, welche die Basler so oft auszeichnen, wieder auf Kurs kommen. Das 2:2 gegen Sion am vergangenen Samstag war das fünfte Spiel (in 10 Runden) in diesem Frühjahr, das der im Herbst überragende Leader nicht gewinnen konnte.

Tihinen wird dem FCZ fehlen

Der FC Zürich läuft im Brügglifeld, wo er unter Challandes noch nie gewinnen konnte, ohne Abwehrchef Hannu Tihinen auf. Der Finne leidet seit dem Spiel gegen Sion an einer starken Schulterprellung.

Das 2:2 zwischen Zürich und Sion führte im Wallis zur Frage: ist das Glas halbvoll oder halbleer. Ein Remis beim Leader ist an sich ein gutes Resultat, doch weil der FC Luzern gleichzeitig in Vaduz gewann, riskieren die Sittener nun, durch eine Niederlage in Luzern erstmals in dieser Saison auf Platz 9 zurückzufallen.

Die Resultatkurven von Luzern und Sion verliefen in den letzten Wochen diametral. Hier die Innerschweizer mit elf Punkten aus den letzten fünf Runden, da der Cupfinalist mit lediglich zwei Zählern im gleichen Zeitraum.

Für FCL-Trainer Rolf Fringer ist dies kein Grund, euphorisch zu werden. «Wir dürfen jetzt auf keinen Fall nachlassen. An unserer Situation hat sich nichts geändert. Wir bestreiten nur noch Finalspiele bis zum Saisonende.»

(tri/Si)

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