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Zwischen Himmel und Hölle...
publiziert: Samstag, 30. Apr 2005 / 13:12 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 1. Mai 2005 / 16:17 Uhr

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Landet die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft im WM-Himmel oder in der WM-Hölle. Die Gratwanderung zwischen Viertelfinal-Chance und Relegationsrunde ist schmal. Die Schweiz wird in der Gruppe D in Wien in der ersten Gruppenphase auf drei komplett verschiedene Gegner treffen und drei demnach auch komplett verschiedene Spielphysionomien erleben.

Drei verschiedene Rezepte müssen die Krueger Boys aufbereiten, um die Gegner bestmöglich in Schach zu halten. Mit zwei (machbaren) Siegen ist das Tor zum Viertelfinale über die Zwischenrunde weit offen.

Mit einer Niederlage gegen Kasachstan allerdings droht die Relegationsrunde. Die Schweizer "Nati" auf der Wiener Gratwanderung zwischen Himmel und Hölle...

Spiel 1:
Die Tschechische Republik: Kein "freies Eis" zulassen!

Die Tschechen werden einmal mehr eine ausgeglichene, spielstarke, aber auch kämpferisch und physisch beeindruckende Mannschaft stellen.

Die Schweizer Mannschaft wird besorgt sein, nicht zu viele 1:1-Situationen zu provozieren und eine disziplinierte Spielweise zu pflegen.

Um einen Punkt oder sogar eine Sieg zu erreichen, wird eine herausragende Goalieleistung und gute Chancenauswertung nötig sein. Wichtig: Nicht zuviel "freies Eis" für schnelle Transitions geben. Thema Physis: Die Zeiten, als man den Tschechen mit Körperspiel imponieren konnte, sind vorbei.

Spiel 2:
Kasachstan: Das "Spiel der Angst" dominieren

Die Kasachen haben auch ohne ihre NHL-Stars Antropow und Nabokow zwei besondere Trümpfe. Die Brüder Alexandr und Yevgeniy Koreshkov Verstärkung. Die Routiniers im Team haben in den letzten Jahren kein wichtiges Turnier für ihr Land verpasst.

Mit der richtigen Mischung aus jungen Spielern und Routiniers haben die Kasachen überraschend am letzten Olympia-Qualifikationsturnier zum zweiten Mal in der Geschichte den Schritt zu den Olympischen Spielen geschafft. Und das gegen Mannschaften wie Österreich und Frankreich.

Die Kasachen stehen in der Welthierachie offiziell zwar nur an 15. Stelle, sind aber für jeden Gegner ab Weltranglistenplatz 8 brandgefährlich. Schon Deutschland zitterte sich an der WM in Prag 2004 zum befreienden Sieg, der die Relegationsrunde verhinderte. Die Kasachen sind noch geprägt von der russisch/sowjetischen Schule und nach wie vor spielstark.

Einige Topspieler sind Leistungsträger in der Russischen Liga bei Topvereinen. Diese Einzelspieler können auch ganze Begegnungen prägen und sogar entscheiden. Ein offener Schlagabtausch könnte für die Schweiz gefährlich werden, denn bei einer Führung sind die Kasachen äusserst abwehrstark und diszipliniert.

Der Vorteil der Schweiz: Breiteres, "tieferes" Kader, ausgeglichenere Blöcke und eine breitere Möglichkeit an taktischen Variationen. Zudem ist die "Nati" wohl tempofester und hat einige Führungsspieler mehr im Kader als die Kasachen.

Spiel 3:
Deutschland: Neue Perspektiven!

In den letzten Jahren versuchte die "Nati" immer wieder mit der läuferischen Überlegenheit, mit Tempo und Technik die Deutschen zu überrumpeln.

Seit letztes Jahr kam man aber endgültig davon ab und schlug sie in Prag 2004 mit den eigenen Waffen. Dieses Jahr wird es erneut wieder etwas anders, denn der deutsche Coach Greg Poss pflegt einen anderen Stil als sein Vorgänger Hans Zach (siehe Artikel "Die Erzrivalen" in dieser Ausgabe).

Die Schweiz wird auf ein etwas beweglicheres und offensiveres Deutschland-Team stossen als in der Vergangenheit, was nun wieder neue Perspektiven im Transitionspiel und im läuferischen Bereich auftut.

Spieler wie Martin Plüss zum Beispiel, werden ihre Fähigkeiten besser einsetzen können, weil mehr "freies Eis" vorhanden sein wird im Gegensatz zu früheren Begegnungen gegen die Deutschen unter Zach, wo die Räume enger waren.

Schlüsselspiel gegen den Erzrivalen

Das Fazit ist einfach: Mit einer optimalen Vorrunde kann die Schweiz das Tor zum Viertelfinale weit aufstossen, aber eine einzige Niederlage gegen die Kasachen würde allenfalls bei Punktegleichheit mit Deutschland und Kasachstan auch den tiefen Fall in die Relegationsrunde bedeuten.

Können die Schweizer wir in früheren Jahren erneut den Fokus auf DAS wichtige Spiel gegen die Relegationsrunde legen und die Nervenschlacht für sich entscheiden, hat man zumindest den sportlichen Supergau verhindert.

Wegweisend ist dabei das Spiel gegen Deutschland: Verliert das Krueger-Team die ersten beiden Partien, wird das Match gegen die Kasachen zu einem echten "Angstthriller".

Quelle: Working Press Basel-Montreal

(Von Joël Wüthrich)

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