Zypern-Frage soll nochmals belebt werden
publiziert: Dienstag, 11. Mrz 2003 / 12:33 Uhr

Nikosia - Auch nachdem die UNO-Bemühungen zur Lösung der Zypern-Frage gescheitert sind, will die griechisch-zyprische Seite nicht aufgeben.

Kofi Annan (l) und Glafcos Clerides beobachten Griechen Tassos Papadopoulos und Türken Rauf Denktash beim Handshake.
Kofi Annan (l) und Glafcos Clerides beobachten Griechen Tassos Papadopoulos und Türken Rauf Denktash beim Handshake.
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Wir werden auch nach dem EU-Beitritt unsere Bemühungen um eine Lösung fortsetzen, sagte der Führer der griechischen Volksgruppe und Präsident der Republik Zypern, Tassos Papadopoulos, am griechischen Fernsehen.

Papadopoulos wandte sich auch an die türkischen Zyprer: Ich hoffe, dass sich weisere Gedanken durchsetzen, damit wir eine Lösung finden können. Er selbst hätte alles getan, um ein Scheitern der Bemühungen von UNO-Generalsekretär Kofi Annan zu verhindern.

Auch ein Sprecher des griechischen Aussenministeriums betonte die Bereitschaft Athens, weiterhin nach einer Lösung der Zypern-Frage zu suchen. Die griechische Seite hat die Absicht, alle Bemühungen zu unterstützen, damit die Dynamik für eine Lösung erhalten bleibt, sagte er im griechischen Radio.

Der türkische Ministerpräsident Abdullah Gül geht davon aus, dass die Bemühungen der UNO um die Wiedervereinigung Zyperns noch nicht beendet sind. Die Türkei hoffe noch immer auf eine politische Lösung des Konflikts auf der Insel, sagte Gül in Ankara.

Der Chef der türkischen Regierungspartei AKP und künftiger türkischer Premier Recep Tayyip Erdogan hatte am Montag in einer überraschenden Kehrtwende Annans Plan abgelehnt. Dieser Plan sah für die Wiedervereinigung der geteilten Insel einen Bundesstaat mit zwei gleichberechtigten Gebietseinheiten nach Schweizer Modell vor.

Die EU will das vereinte Zypern zum 1. Mai 2004 aufnehmen. Sollte bis April keine Entscheidung gefallen sein, wird allein die griechisch-zyprische Regierung das Beitrittsabkommen mit der EU unterzeichnen.

(bsk/sda)

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