Zypern-Gespräche auf dem Bürgenstock drohen zu scheitern
publiziert: Mittwoch, 31. Mrz 2004 / 21:20 Uhr

Bürgenstock - Die Führer der Griechisch- und der Türkisch-Zyprer haben offenbar auf dem Bürgenstock die Chance auf eine Einigung verpasst. Die griechische Seite erteilte UNO-Generalsekretär Kofi Annan einen Korb.

Tassos Papadopulos erteile Kofi Annan eine Absage des Einigungsvorschlages.
Tassos Papadopulos erteile Kofi Annan eine Absage des Einigungsvorschlages.
Der Führer der Griechisch-Zyprer, Tassos Papadopulos, wies Annans Anfrage, ob die Führung der Volksgruppe das Referendum am 20. April über die Wiedervereinigung der seit 1974 geteilten Mittelmeerinsel auf Basis des so genannten Annan-Plans unterstütze, zurück.

Laut Angaben aus Delegationskreisen weigerte sich Papadopulos ein entsprechendes Papier zu unterzeichnen. Er erklärte lediglich, dass die griechisch-zyprische Führung die Bevölkerung informieren werde. Der Entscheid liege beim Volk, soll Papadopulos gemäss den Kreisen Annan erklärt haben.

Beobachter vor Ort fürchteten, dass damit die Gespräche gescheitert sind. Annan selbst will noch über die endgültige Version seines Plans informieren.

Annan, der seit Samstag auf dem Bürgenstock weilte, versuchte in letzten Gesprächen die Spitzen der vier Delegationen, darunter den Türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan und seinen griechischen Amtskollegen Kostas Karamanlis, für seinen Plan zu gewinnen.

Der Sprecher der griechisch-zyprischen Delegation erklärte, dass aus Sicht Papadopulos die UNO keine der jüngsten Vorschläge von griechischer Seite berücksichtigt habe.

Theoretisch kann Annan die Gespräche mit einem Machtwort zum Abschluss bringen. Dies jedenfalls hatten die Führer der beiden Volksgruppen Annan Mitte Februar in New York versprochen.

Annan werde aber versuchen, einen Text vorzulegen, der jede Seite befriedige, sagte UNO-Sprecherin Marie Heuzé. Beobachter fürchten, dass ansonsten Griechisch- und Türkisch-Zyprer dem Annan-Plan eine Absage erteilen werden.

In diesem Fall wird am 1. Mai nur der griechische Südteil der Insel der EU beitreten. Der türkisch besetzte Nordteil Zypern ist international nicht anerkannt.

(tr/sda)

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