bfu warnt Senioren vor Gefahren bei Bergwanderungen
publiziert: Dienstag, 21. Aug 2012 / 11:12 Uhr
Bergwanderungen birgen gerade für ältere Wanderer Gefahren.
Bergwanderungen birgen gerade für ältere Wanderer Gefahren.

Bern - Wandern ist mit vierzig tödlichen Unfällen pro Jahr die gefährlichste Sportart der Schweiz. Deshalb ruft die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) in Erinnerung, dass Bergwanderungen kein Spaziergang seien und deshalb ein Bewusstsein für die Gefahren erfordern.

5 Meldungen im Zusammenhang
Vor allem Senioren hat die bfu im Visier, denn die Hälfte der tödlichen Unfälle auf den rot-weiss-rot markierten Wegen betreffen Personen über 60 Jahre. Wer eine Bergwanderung unternehmen wolle, müsse trittsicher, schwindelfrei und bei guter körperlicher Verfassung sein, heisst es in einer Mitteilung der Beratungsstelle vom Dienstag.

Wer nicht ganz sicher sei, der solle besser die gelb markierten Wanderwege unter die Füsse nehmen, denn die Bergwanderwege seien oft steil, schmal und exponiert. Ältere Wanderer sollten sich bewusst sein, dass die Gleichgewichts- und Reaktionsfähigkeit im Alter abnehme, schreibt die Beratungsstelle.

Dritte informieren

Wer dennoch nicht auf Bergwanderungen verzichten will, soll die Route sorgfältig planen und dabei auch Kriterien wie Zeitbedarf und Wetter miteinberechnen. Empfohlen werden auch feste Wanderschuhe und ein Regenschutz.

Zudem sollen Wanderer Dritte über ihre Absicht informieren und sich nach der Wanderung wieder zurückmelden. Diese Tipps sollten auch jüngere Bergwanderer beachten, meint die Beratungsstelle für Unfallverhütung.

(bg/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die Schweizer Bergrettungsorganisationen haben im vergangenen Jahr 2558 Personen ... mehr lesen
Die meisten Todesopfer gab es erneut beim Bergwandern.(Symbolbild)
Die Wandersaison beginnt - das Gefahrenbewusstsein fehle aber.
Luzern - Jährlich verunfallen in der Schweiz 8500 Personen beim Wandern, weil sie sich überschätzen. Rund 40 Unfälle enden tödlich. Mit einer neuen Präventionskampagne soll ... mehr lesen
Bern - Pro Jahr verunglücken durchschnittlich 183 Personen bei sportlichen Aktivitäten tödlich, wie eine Auswertung der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) zeigt. Dies entspricht einem tödlichen Unfall alle zwei Tage. mehr lesen 
Stockholm - Ein aktives Leben und ein gesunder Lebensstil nach dem 70. Lebensjahr kann bei der Lebenserwartung laut einer Studie ... mehr lesen
Es ist nie zu spät ein aktives und gesundes Leben zu führen.
Bern - Bei Bergunfällen sind im ersten Halbjahr 2012 deutlich weniger Menschen ums Leben gekommen als im Jahr zuvor. Grund für den Rückgang dürfte aber kaum zunehmende Vorsicht oder grösseres Können der Alpinisten sein, sondern schlicht das schlechte Wetter. mehr lesen 
Man fühlt sich vernetzt - alles nur eine Täuschung? (Symbolbild)
Man fühlt sich vernetzt - alles nur eine ...
Macht Internet blind?  Brisbane - Smartphone-verliebte und Social-Media-begeisterte Jugendliche fühlen sich laut einer Studie der University of Queensland alles andere als einsam. Die Forscher haben untersucht, wie sich die wahrgenommene Einsamkeit von Teenagern in der Zeit von 1991 bis 2012 verändert hat und stellten fest: Jugendliche fühlen sich heutzutage weniger einsam, als jene vor rund 20 Jahren. 
Jugendliche nutzen Smartphone als Musik- und Surfgerät Basel - Die grosse Mehrheit der Schweizer Jugendlichen besitzt ein ...
Schweizer Jugendliche sind digital vernetzt Zürich - Die Schweizer Jugendlichen verlagern ihr Leben immer stärker in die ...
Bilanz Ranking  Zürich - Die 300 reichsten Bewohner der Schweiz haben in diesem Jahr 25 Milliarden Franken dazugewonnen. Ihr Vermögen ist damit ...
300 Reichsten besitzen fast soviel, wie die Schweiz in einem Jahr insgesamt erwirtschaftet - an der Spitze liegt wieder der Sohn des Ikea-Gründers.
Studie: Ultrareiche der Welt werden noch reicher Washington - Die reichsten Menschen der Welt werden noch reicher. 0,004 Prozent der Erwachsenen der ...
Schneller Anstieg bei «Halb-Milliardäre» - die hohe Wohlstand ermöglicht den Reichen grossen Einfluss in der Industrie sowie in der Finanzwirtschaft.
Und zum Geburtstag mal eben teuren Schmuck? Bei immer mehr Familien möglich.
Schweizer Haushalte immer reicher Zürich - Die Vermögen von Privaten sind in der Schweiz auch 2013 deutlich angestiegen. Pro Kopf der Bevölkerung lagen 391'000 Fr. auf der ...
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1071
    Die Musen sterben! Es wäre ja eine schöne Sache, wenn alle Waren der Welt überall frei ... Sa, 22.11.14 20:28
  • LinusLuchs aus Basel 50
    Demokratie im Niedergang? Ihre Überlegungen finde ich absolut plausibel und sehr spannend, ... Sa, 22.11.14 11:32
  • Kassandra aus Frauenfeld 1071
    Kapitalismus im Niedergang? Ich möchte mich mal nur auf den Schluss ihres Beitrages konzentrieren, ... Fr, 21.11.14 18:36
  • LinusLuchs aus Basel 50
    Inquisition Reloaded Das Festhalten am Bekannten, Bewährten und damit am Sicheren, ... Fr, 21.11.14 13:45
  • jorian aus Dulliken 1524
    Die verdammten Fakten Warum heisst Grönland Grönland? Warum kann man in Schottland keinen ... Fr, 21.11.14 04:03
  • Kassandra aus Frauenfeld 1071
    Ideologische Scheuklappen? Sie haben wohl Recht, LinusLuchs, wenn Sie bezüglich der Aussage "„Dass ... Do, 20.11.14 18:34
  • Kassandra aus Frauenfeld 1071
    Das kann ich aus meinem Berufsleben unbedingt bestätigen. Mitarbeiter im Verkauf und den ... Do, 20.11.14 00:51
  • LinusLuchs aus Basel 50
    Neoliberalismus keine Ideologie? Patrik Etschmayer war bei diesem Satz wohl einen Moment etwas ... Mi, 19.11.14 13:18
Christian Schaffner ist Executive Director vom Energy Science Center (ESC) an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Chancen und Risiken im Energiesektor Mit der Energiestrategie 2050 will der Bund das ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 4°C 8°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 4°C 9°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 3°C 6°C nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig
Bern 6°C 8°C leicht bewölkt stark bewölkt stark bewölkt stark bewölkt stark bewölkt stark bewölkt
Luzern 7°C 8°C leicht bewölkt stark bewölkt stark bewölkt stark bewölkt stark bewölkt stark bewölkt
Genf 8°C 11°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 8°C 11°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten