eBay schliesst eigene Internetseite
publiziert: Mittwoch, 20. Dez 2006 / 17:57 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 20. Dez 2006 / 22:01 Uhr

Peking - Nach Rückschlägen auf dem schnell wachsenden Internetmarkt in China hat eBay seine Strategie geändert: Das Auktionshaus schliesst seine eigene chinesische Internetseite und arbeitet künftig mit einem lokalen Partner zusammen.

eBay sei mit einem lokalen Partner in China besser positioniert.
eBay sei mit einem lokalen Partner in China besser positioniert.
Mit dem chinesischen Internetportal und Anbieter drahtloser Verbindungen, Tom Online, gründet eBay dafür ein Joint Venture, wie die Unternehmen in Peking mitteilten. Das in Peking ansässige Tom Online wird vom Hongkonger Milliardär Li Ka-shing kontrolliert.

An dem neuen Gemeinschaftsunternehmen, das nächstes Jahr seinen neuen Internetauftritt startet, hält eBay nur 49 Prozent. Das Auktionshaus mit Sitz in San Jose in Kalifornien steckt 40 Mio. Dollar (48 Mio. Fr.) Bargeld in das Joint Venture, während Tom Online eine Finanzierung von 20 Millionen zugesagt hat.

Durch die Kooperation «mit einem starken lokalen Partner wie Tom Online» sei eBay künftig besser für den wachsenden chinesischen Markt positioniert, sagte eBay-Präsidentin Meg Whitman in einer Mitteilung.

Klarer Marktführer in China ist Taobao von Alibaba, an dem sich Yahoo! vor mehr als einem Jahr mit 40 Prozent beteiligt hatte. Yahoo! hatte eine Milliarde Dollar bezahlt und ähnlich wie jetzt eBay sein chinesisches Online-Geschäft mit Alibaba zusammengelegt.

Der angekündigte Kurswechsel von eBay in China folgte zwei Jahre nach der Schliessung der Internet-Seite in Japan, wo das Auktionshaus weit hinter Marktführer Yahoo! lag.

(rr/sda)

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