eBay wagt einen zweiten Anlauf in China
publiziert: Freitag, 22. Jun 2007 / 17:50 Uhr

Strassburg - Das Internet-Auktionshaus eBay will in den kommenden Monaten einen Neustart auf dem chinesischen Markt wagen. Nachdem der erste Versuch, sich in China unter dem Namen Eachnet zu positionieren, gescheitert war, soll jetzt eine Kooperation mit dem chinesischen Portalbetreiber Tom Online den gewünschten Erfolg bringen.

Das Internet-Auktionshaus eBay steigt nochmals in China ein.
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Wie die New York Times berichtetet, wird es strenge Auflagen für eBay-Verkäufer geben, um den Handel mit gefälschten Produkten möglichst einzudämmen. Details zu den Kontrollmassnahmen seitens eBay sind aber bislang nicht bekannt.

«Ich denke, eBay wird es schwer haben, die Produktpiraterie in China einzudämmen, wenn das nicht einmal der Regierung gelingt,» so die Einschätzung vom China-Experten Ralf Marohn. Allerdings sei eBay vielleicht auch gar nicht so attraktiv für die Fälscher, da diese ihre Produkte eigentlich in grösseren Mengen absetzen wollen, fügt Marohn hinzu.

Das Online-Auktionshaus hat jedenfalls angekündigt, den Handel mit bestimmten Luxusgütern von vornherein zu verbieten, um der Piraterie entgegenzuwirken. «Was wir auch tun, um Vertrauen und Sicherheit zu schaffen, in China müssen wir uns mehr bemühen», sagte eBay-Chefin Meg Withman gestern in Strassburg.

Sicherheits-Dienste verbessern

Bis zum vergangenen Jahr hatte das Unternehmen versucht, sich als eigenständiger Anbieter in China durchzusetzen. Der Marktanteil blieb aber immer weit hinter jenem von Hauptkonkurrenten Alibaba.com zurück. eBay kam nicht über 30 Prozent hinaus, wohingegen Alibaba über nahezu die gesamten restlichen 70 Prozent verfügte.

Um nun verstärkt Kunden anzulocken, will eBay auch seine Sicherheits-Dienste verbessern. So werden beispielsweise die Transfers künftig über ein Treuhand-Konto laufen. Der Verkäufer bekommt erst dann sein Geld, wenn der Kunde das Eintreffen der erworbenen Ware bestätigt hat.

Eldorado für Markenfälscher

Wie viel Handel letztlich mit gefälschten Produkten betrieben werden wird, bleibt abzuwarten. Immerhin ist gerade China das Eldorado für Markenfälscher.

«Ich denke zwar nicht, dass grosse, organisierte Fälschergruppen eBay als Plattform nutzen werden. Es ist aber durchaus vorstellbar, dass Privatpersonen, die sich etwas dazu verdienen wollen, immer wieder versuchen werden, gefälschte Produkte über eBay zu verkaufen. Wie man das verhindern will, ist nur schwer vorstellbar», meint Marohn abschliessend.

(smw/pte)

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