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Thema: Politisches Seilziehen um Managerlöhne

Angst Zitter Bibber
Ja was? Sind Sie jetzt zu einem Vollblut FDP'ler verkommen?

Meine Güte wenn es nach Ihnen ginge, befindet sich der Finanzplatz Schweiz im Niedergang und die Schweiz gleich mit ihm.
Typischer Angstkeulenrundumschlag. So total FDP.

IT Fachleute wurden bei uns schon Ende 90'er aus Indien rekrutiert, was soll denn das für ein Argument sein?

Am besten ziehen Sie doch ins aufstrebende Paradies China. Offenbar sind ihnen dessen Politik, Behandlung des Volkes und wirtschaftliche Aussichten so sympathisch.

Sie sprechen von wegziehenden Firmen die wir nicht bei Namen kennen. Schön, dann spielt es auch keine Rolle. Für jede Firma die geht kommen ein bis zwei nach.
Schauen Sie mal nach wie viele internationale Konzerne in den letzten Jahren in die Schweiz kamen.

Zuerst muss mal auch nur gerade ein einziger der relevanten Konzerne wirklich wegziehen aus der Schweiz bevor man weiterhin dieser Angstmacherei verfallen darf.

Was die Boni betrifft, so scheint es offenbar unmöglich zu sein, etwas Vernunft ins Rechtsbürgerliche Denken zu bringen.
Wenn ein Dougan 90 Mio kassiert oder andere Manager Millionen Monatsgehälter, bzw. Boni kassieren, dann haben diese Konzerne verlernt, dass jede Firma egal wie gross auch eine soziale, moralische und ethische Verantwortung gegenüber der Bevölkerung hat.
Und da geht es eben heute nicht mehr an, dass eine UBS von 7 Milliarden "Gewinn", 4 als Boni ausschüttet. Da ist es egal ob die Aktionäre (die sogenannte Aktionärsdemokratie wird eh umgangen) dazu ja sagen. Auch die Aktionäre (und wir sprechen hier ja nicht von Einzelpersonen die eh keine Macht mehr haben an GV's) sollten sich ihrer Verantwortung bewusst sein, aber lieber sagt man zu allem JA UND AMEN was die Herrschaften dann predigen als zu riskieren man könnte irgendwas verlieren, wenn solche Entlöhnung nicht erlaubt würde.

Die Minder-Initiative ist inhaltlich nicht gerade besonders gut. Ein paar gute Ansätze sonst nichts.
Aber genauso wie die Minarett Initiative von der SVP missbraucht wurde um denen in Bern eins auszuwischen, genauso kann man die Minder-Initiative auch als Stellvertreter für das Unwesen ansehen, dass durch die obersten Etagen der grossen Konzerne geht. Und diesem Unwesen muss Einhalt geboten werden, sonst findet in Berlin, Zürich, Madrid, Dublin, Sofia etc. irgendwann mal dasselbe statt wie jetzt in den Autokratischen Länder.
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Die Redaktion wird sich den Kommentar ansehen und entscheiden, wie damit zu verfahren ist.


10 Kommentare
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