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Thema: Der eiserne Finanzminister

Angst schüren,
ist immer der Anfang von Kriegen. Niemand muss vor den Deutschen Angst haben. Dieses Volk hat seine Erfahrungen gemacht und genug von Kriegen!
Es ist schwer zu verstehen, wie eine Historikerin und Sozialdemokratin derart wenig Verständnis für die Zusammenhänge von Angst und Krieg und von der internationalen Solidarität haben kann.
Niemand ist irgendwie mit den Griechen umgesprungen, das ist bar jeglichen Verständnisses der EU-Funktionen. Die Griechen sind vollwertiges EU-Mitglied. Sie können frei entscheiden, was sie tun wollen. Niemand kann mit ihnen umspringen. Sie haben eben gepokert, nichts weiter.
Wenn sie jedoch Geld brauchen, weil sich übernommen haben und nicht imstande sind, in ihrem Lande dafür zu sorgen, dass sich Ausgaben und Einnahmen einigermassen die Waage halten, dann werden sie von jedem Kreditgeber der Welt nur Geld gegen Auflagen bekommen. Das ist im Grossen wie im Kleinen. Oder glaubt Frau Stämpfli vielleicht, sie bekäme von irgendjemandem Geld, wenn sie einen nicht mehr zu bewältigenden Schuldenberg aufgeladen hat, ohne jegliche Bedingung? Da ist die EU und gerade Deutschland recht grosszügig, wenn sie den Griechen trotzdem immer wieder unter die Arme greifen.
Obschon doch eigentlich allen klar ist, dass die Griechen diese Schuldenlast niemals abtragen können und früher oder später einen Staatsbankrott anmelden müssen, wie sie bereits schon einmal verkünden mussten.
(Im Jahr 1893 trat der griechische Premier Charilaos Trikoupis mit ernstem Gesicht vor das Parlament und verkündete: "Bedauerlicherweise sind wir bankrott." Trikoupis, der dem griechischen Pleitepremier von 2011, Giorgios Papandreou, mit Glatze und seinem Schnurrbart erstaunlich ähnlich sieht, begann zähe Verhandlungen mit ausländischen Gläubigern. )

Es geht doch lediglich darum, dass die Welt sich ganz langsam an die Pleite der Griechen gewöhnt und ganz gemächlich sich darauf einstellen kann. Wenn alle dieses Thema nicht mehr als Problem wahrnehmen und sich darauf eingestellt haben, kann man die Griechen entschulden. Zurzeit würden solche Massnahmen noch zu grosse Verwerfungen an den Finanzmärken hinterlassen.
Vor zwei Jahren hat die Griechenkrise noch alle fast zu Tode erschreckt, man sah schon die ganze EU zerbersten, wenn Griechenland den Euroraum verlassen würde. Heute sieht die EU das ganz gelassen und ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone wäre einigermassen verkraftbar, und der Schäuble hält das inzwischen sogar für die beste Lösung. Es braucht eben alles seine Reifezeit. Von einer Historikerin sollte man erwarten, dass sie diese Zusammenhänge versteht.
Aber Klamauk ist halt auch was Schönes und den braucht es auch im Leben, daher nehmen wir das mal ganz gelassen. Nur bitte kein anderes und schon gar kein befreundetes Land als gefährlich bezeichnen, das ist kein Klamauk mehr, das ist fahrlässig
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Die Redaktion wird sich den Kommentar ansehen und entscheiden, wie damit zu verfahren ist.


3 Kommentare
· an den Haaren herbeigezogene ’Argumente’
· Angst schüren,
· Oh, Frau Stämpfli,
Mitreden
.
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