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Thema: Hinrichtung in South Dakota vollstreckt

Aussergerichtlche Hinrichtungen der USA sind ein Verbrechen, auch wenn sie den Segen von Obama haben
Bei Drohnenangriffen der USA verlieren immer sehr viele Zivilsten das Leben. Wie viele es sind wird selten genau bekannt. Nach der Auflistung des pakistanischen Onlineforum »Pakistan Body Count«, sollen auf einen getöteten Verdächtigen bei Drohnenangriffen in Pakistan mehr als 50 Unschuldige kommen.

Meistens wird nichts Näheres über solche Angriffe Drohnenangriffe bekannt, da Journalisten nicht vor Ort das Ereignis überprüfen können. Im Jemen gelang dies einem Journalisten. Er büsste dafür. Im Dezember 2009 behauptete die jemenitische Luftwaffe sie hätte 30 mutmassliche Al-Qaida-Aktivisten während eines Luftangriffs auf ein Trainingslager in der südlichen Provinz Abyan getötet. Der jemenitische Journalist Abdulelah Haider Shaye der an den Ort reiste, fand damals dort Raketenteile mit der Aufschrift „Made in USA“. Unter den Toten waren 14 Frauen und 21 Kinder. Nach seiner Berichterstattung über die gefundene Rakete „Made in USA“ wurde der Journalist im Jemen hinter Gitter gesetzt. Er wurde beschuldigt Verbindungen zu Al-Qaida zu haben. Als kürzlich die jemenitische Regierung den Journalisten freilassen wollte, intervenierten die USA. Die Jemeniten machten einen Rückzieher und Abdulelah Haider Shaye blieb in Haft.

Aussergerichtliche Hinrichtungen von Verdächtigen, auch wenn sie abgesegnet werden durch den Friedensnobelpreisträger Barack Obama sind ein Verbrechen.
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