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Thema: Peer Steinbrück wird voraussichtlich SPD-Kanzlerkandidat

Bitte, liebe Heidi,
schreiben dazu, mit wem Sie kommunizieren möchten! Mir ist das mit den vielen Beiträgen nicht immer so ganz klar.
Wenn Sie jedoch mich meinten, (Mieterin lässt darauf schliessen) dann kann ich Ihnen nur sagen, dann ziehen Sie doch einfach aus und suchen sich einen andere Wohnung. Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, worauf Sie hinaus wollen.
Und vom Strassenlärm habe ich noch nie etwas bekommen oder erwartet, liebe Heidi :-).

Ihre Frage ist so hypothetisch, dass sie für mich keinen Sinn ergibt. Einmal gibt es für solche Fragen den Mieterverband, zum anderen ist die Miete auch gesetzlich geregelt und andauernd Grund für Debatten im Bundeshaus.
Mit den Vermögensverhältnissen in Europa kann das meiner Meinung nicht viel zu tun haben und Ihr Beispiel wäre glatt wieder so ein Versuch, an einer Einzelheit (Wohnung, Zucker) das Ganze zu erklären, was natürlich nicht sehr sinnvoll ist.
Sollte es doch der Fall sein, dann will ich Ihnen sagen, dass es für eine Volkswirtschaft nichts Schlimmeres geben kann, als Geld, das nicht arbeitet und nur auf Sparbüchern von einigen Reichen herumliegt. Schauen Sie sich mal an, wie die Amis nach dem Desaster von 1929 ihre Probleme lösten! Die haben die Reichen enteignet! Schauen Sie sich mal an, wie bereits die Griechen 800 vor Christus die Wirtschaftsmisere in Athen lösten! Sie enteigneten die Reichen, sogar dreimal in gewissen Abständen! Schauen Sie sich an, was führende Wirtschaftsfachleute und sogar gar nicht wenige einsichtige Reiche Leute sagen!
Es ist auch für die Reichen besser, in geordneten Verhältnissen zu leben und Geld zu verdienen als im Chaos unter zu gehen, das würde passieren, wenn wir so weiterwursteln. In einer Volkswirtschaft müssen die Besitzverhältnisse einigermassen im Gleichgewicht sein, sonst zerbricht sie. Das ist gesichertes Wissen und das steht sogar so ähnlich in fast jeder Verfassung der europäischen Staaten. In unserer Verfassung steht sogar, dass sich das Wohlergehen unserer Schweiz am Wohlergehen der Ärmsten misst! Oder so ähnlich jedenfalls.
Besitz ist für viele sogar oftmals eine Last, richtig Freude macht doch nur das Geldverdienen, oder sind Sie da anderer Meinung? Sehen Sie, und das hätte eine echte Wirtschaftserholung zur Folge, die uns allen Freude bereiten würde.
Schauen Sie mal die Weltgeschichte an, Wirtschaftsaufschwünge gibt es immer nach Kriegen oder nach Neuverteilungen des Besitzes, so läuft das nun mal. Und da niemand einen Krieg will, müssen wir das Problem halt rational anfassen. Ist das denn so schwer zu verstehen?
Und deswegen hoffe ich auf den Steinbrück!
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