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Thema: Das obszöne Geheimnis der Krawalle in Bern

Drittmeinung zur "Stämpflide pro Krawall"
LESERZUSCHRIFT NZZ 30.05.2013 (aus Bern)

Feige und undemokratisch

Für den letzten Samstag riefen anonyme
Organisatoren in Bern zum Protestmarsch
«Tanz Dich frei» auf. Die Veranstaltung
war von Beginn weg auch von
Gewalttaten gegen Sachen und Personen
geprägt und führte letztlich zu
Strassenschlachten und massiven Schäden.
Zu denken geben muss weniger das
Ergebnis der illegalen Veranstaltung als
vielmehr die Tatsache, dass deren Verursacher
sich weiterhin hinter ihrer
Anonymität verstecken und sich damit
jeder Verantwortung entziehen können.
Zu einer offenen Gesellschaft, welche
die Veranstalter von «Tanz Dich frei»
postulieren, gehört, dass alle ihr Gesicht
zeigen und zu ihren Meinungen und
Taten stehen. Das Handeln aus der
Anonymität heraus entspricht nicht unserer
Gesellschaftskultur, es ist die
(Un-)Kultur der Bankräuber, der Todesschwadronen
und des Ku-Klux-
Klans. Proteste - allenfalls auch nicht
bewilligte - dürfen und müssen in einer
offenen Gesellschaft Platz haben. Aber
solche von anonymen Hintermännern
gesteuerte Veranstaltungen dürfen
durch unsere Gesellschaft und Politik
nicht mehr geduldet werden.
Letztlich darf man den Veranstaltern
von «Tanz Dich frei» auch Inkonsequenz
vorwerfen. Ihre Veranstaltung
richtete sich gegen den Kapitalismus
und den Staat. Die Organisation aus der
Anonymität heraus war aber nur dank
Social Media möglich (insbesondere
Facebook), die von internationalen
Grossunternehmen betrieben werden.
Die Übertragung ihrer Botschaften erfolgte
auf Netzen von Swisscom, Sunrise,
Orange und Cablecom und funktionierte
somit nur dank Infrastrukturen
des Staates und der Privatwirtschaft
(zum Dank wurden die Schaufenster
von Orange eingeschlagen). Der demokratische
Rechtsstaat darf Agitation aus
der Anonymität heraus nicht dulden,
wenn er sich nicht selber abschaffen
will. Wer politischen Protest in die Welt
tragen will, soll dies dürfen, aber er soll
sich dazu bekennen und für die Folgen
seines Tuns einstehen. Und: Gewalt hat
in unserer Gesellschaft keinen Platz!
Daniel Kettiger, Bern
-------------------------------------------------------
Besseres kann man kaum anfügen.
Peter Röthlin-Timmermans, 8123 Ebmatingen
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Grund:
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Die Redaktion wird sich den Kommentar ansehen und entscheiden, wie damit zu verfahren ist.


28 Kommentare
· Drittmeinung zur "Stämpflide pro Krawall"
· Zum Titel
· Nu .... hat da jemand reklamiert?
· Ist linke Gewalt besser als wie rechte Gewalt?
· Leider ist es so, dass gewisse Geister immer ...
· grauslicher kommentar
· Nur eine Fahne
· Hallo Thomy
· obszön
· Voll Blind
· Linksextremisten Schrott
· Midas, ich unterstelle Ihnen, dass ...
· Thomy, ich unterstelle Ihnen, dass...
· Ja, keinschäfli, dann ...
· Krawalle in Bern
· Ihr Zuhause, Mariesuisse
· mein Zuhause
· Kein Problem
· kein Problem
· Was für ein falsches Geheuchel!
· Ich bin froh, dass wir nicht zusammen im gleichen Saal ...
· Soso...
· Und noch etwas...
· Und weiter geht die Gewaltrechtfertigungspropaganda..
· keinschaf
· Tdf: Ein rückgratloses Konglomerat der Idioten
· komplett durchgeknallt
· Moment mal, wir sind doch in der Schweiz...?
Mitreden
.
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