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Thema: Etablierte Parteien verlieren

Ein spannender Wahltag
Die allerspannendste Frage harrt noch ihrer Antwort.
Wird die Schweiz zur Konkordanz zurückfinden? Denn nur um das ging es für mich.

Ich hab mir die Fragerunde mit den Parteipräsidenten der grossen Parteien FDP,CVP,SVP und SP angesehen.

Ein klares Bekenntnis zur Konkordanz kam nur von Toni Brunner - SVP. Klar. Die SVP ist ja auch untervertreten. Ein Bringschuld der anderen Grossparteien ist offen.

SP Levrat zeigte klar, dass er nicht wirklich begeistert ist vom Gedanken, einen zusätzlichen SP Vertreter in den Bundesrat zu wählen. Eveline Widmer Schlumpf ist für ihn ein Ausweg aus diesem Dilema.

Darbellay hat was von Parlament, dass das zu entscheiden habe, gefaselt. Er kann den Walliser Dickkopf nicht ablegen. Blocher muss ihm mal gehörig an den Karren gefahren sein. Das ist keine Politik mehr, was der CVP Chef betreibt, sondern eine persönliche Abrechnung. Damit ist er in meinen Augen nicht mehr politikfähig.
Die CVP täte sich einen Gefallen, ihn zu ersetzen. Auch, um innenpolitisch unproduktiven Sand aus dem Getriebe der Schweiz zu waschen.

Pelli von der FDP wiederum druckste rum und sagte was von "wenn die anderen Parteien mitmachen".
Ein klares Kommitment zur Konkordanz sieht anders aus. Da half es auch nicht, dass Toni Brunner ihn offen und gutherzig anstrahlte, um ihm zu versichern, das man gut Freund sei.

Die Situation mit der Konkordanz, ist vergleichbar mit dem Parteiprogramm der SP, das die Juso geprägt hat.
Man will den Kapitalismus abschaffen, hat aber noch keine Ahnung, durch was man ihn ersetzen könnte.
Sowenig, wie die Frage geklärt ist, was nach der Konkordanz kommt.

Bisher sind wir damit eigentlich gut gefahren. Ausnahmen gab es immer dann, wenn die CVP und die SP zusammenspannte und die FDP weich wurde.
Dann war das Desaster jeweils vorprogrammiert.
Weil die SP in einem kapitalistischen Staat keine Regierungsverantwortung tragen kann. Nicht mal in einem Staat der sozialen Marktwirtschaft, wie der Schweiz.
Nicht mit diesem Parteiprogramm und dieser Frau-/ und Mannschaft. Die SP in einer Landesregierung ohne Korrektiv ist gemeingefährlich.

Ach ja. Eveline Wimer Schlumpf muss abtreten, wenn ihr das Wohl der Schweiz am Herzen liegt.

Tut sie das nicht, sollte allen klar sein, dass sie ihre Karriere über alles andere stellt.
Sie würde damit klar zeigen, dass sie keine Vertreterin der Bürger ist, sondern eine knallharte Vertreterin ihrer eigenen Partikularinteressen.
Ihr Kommentar zum Beitrag von kubra:
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2 Kommentare
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