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Thema: Entwicklungshilfe stoppt Zuwanderung nicht

Entwicklungshilfe in Somalia: „Die Geschichte wird euch einmal recht geben“
Mit Entwicklungshilfe lasse sich Migration nicht eindämmen. Zu diesem Befund kommt eine Studie des Forums Aussenpolitik „Foraus“. Mit dieser Studie wird der Aberglaube in der Öffentlichkeit bestärkt, es würde sehr viel Geld sinnlos und sogar noch zu unserem Schaden in die Entwicklungshilfe gesteckt, da durch Entwicklungshilfe noch mehr Flüchtlinge in die Schweiz kommen würden. Dabei wird übersehen, dass die Leistungen für Entwicklungshilfe im Verhältnis zu den weltweiten Ausgaben für Rüstung, und für Kriege die Flüchtlingsströme auslösen, relativ bescheiden sind. 1,63 Billionen Dollar hatten die Staaten dieser Welt 2010 für das Militär ausgegeben, soviel wie noch nie. Zum Vergleich: die staatliche Entwicklungshilfe betrug nach Zahlen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD, 135 Milliarden Dollar, nicht mal ein Zehntel der Rüstungsgelder. Zu dem verlieren die armen Länder des Südens sehr viel Geld durch Steuerflucht. Die englische Entwicklungsorganisation Oxfam schätzt, dass den Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas durch Steuerflucht fünfmal mehr Mittel entgehen als durch Entwicklung die von Ländern des Nordens geleistet wird.

Durch die Hilfe von Caritas Schweiz in Somalia werden vielleicht einige Menschen weniger flüchten. Im Dorf Ambe Banaan in Somalia finanziert Caritas Saatgut für die Bauern. Damit können die Bauern wieder säen. Im letzten Jahr war dies nicht möglich, denn Ostafrika wurde durch eine Dürre heimgesucht. Im Dorf Ambe Banaan baute der Förderverein Neue Wege, gegründet von Vre Karrer, auch eine Schule. In der nahen Stadt Merka betreibt der Förderverein eine Primar- und Sekundarschule, neben einem Ambulatorium. 649 Kinder, zur einen Hälfte Mädchen, zur anderen Knaben, besuchen die Primarschule. 136 junge Frauen und 264 junge Männer absolvieren die Sekundarschule. Das Engagement von Caritas, des Fördervereins Neue Wege ist kleiner Beitrag in dieser Zone Somalias die von der Al Shabab Milizen beherrscht werden. Auch die Tuberkuloseklinik der Schweizer Organisation von Swisso Kalmo in Merka ist wichtig. Diese Klinik, gegründet von Magda Nur-Frei, hilft dass weniger Menschen in dieser Region an Tuberkulose sterben.

Anigoo Fanaado C/laahi Nur, eine Hebamme im Mutter-Kind-Zentrum des Ambulatoriums des Neuen Wege schrieb am Mittwoch, 30. Mai 2012: „…Wir bedanken uns bei euch noch einmal, dass ihr das wichtige Werk unterstützt. Das Volk wird nicht vergessen, was die Neuen Wege in dieser Notsituation geleistet hat. Ihr habt Menschen geholfen, die am Verhungern waren.
Wir wünschen, dass ihr die Arbeit fortsetzt. Die Geschichte wird euch einmal recht geben.“
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3 Kommentare
· Entwicklungshilfe in Somalia: „Die Geschichte wird euch einmal recht ...
· Interessant
· Unbedachte, schlechte Studie!
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