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Thema: Alle Fraktionen gegen bedingungsloses Grundeinkommen

Es macht wenig Sinn
sich mit Ideologietrottel über etwas schwierigere Dinge zu unterhalten.
Daher will ich hier einmal einen aus Wikipedia kopierten Text setzen, für alle die, welche sich ernsthafte Gedanken machen wollen und und das auch können:
"Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ist ein sozialpolitisches Finanztransferkonzept, nach dem jeder Bürger – unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage – eine gesetzlich festgelegte und für jeden gleiche – vom Staat ausgezahlte – finanzielle Zuwendung erhält, ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen (Transferleistung). Es wird in Finanztransfermodellen meist als Finanzleistung diskutiert, die ohne weitere Einkommen oder bedingte Sozialhilfe existenzsichernd wäre.
Mit Blick auf die Ökonomie wird in diesem Ansatz argumentiert, dass bereits mehr als die Hälfte der Bevölkerung in der modernen Wohlfahrtsgesellschaft von den Einkommen anderer oder von Sozialleistungen abhängig sei. Diese Situation werde sich aufgrund der Altersstruktur weiter verschärfen. Zugleich sinke der Bedarf an Arbeitskräften in der Industrie durch kontinuierliche Rationalisierungsprozesse strukturell weiter.[12] Eine Bindung der sozialen Sicherung an eine immer weiter abnehmende Basis führe zu einer Belastung der betrieblichen Lohnkosten, die die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zunehmend verschlechtere. Auf Seiten des Arbeitgebers sänken durch ein BGE die Lohnnebenkosten und damit die Grenzkosten für neue Arbeitsplätze; durch das gesicherte Existenzminimum nähmen die Fixkosten des Arbeitnehmers ab. Daher wird von einer Senkung der Arbeitslosigkeit und der Anzahl prekär Beschäftigter ausgegangen. Des Weiteren würde auch geringer bezahlte Arbeit wie soziale, helfende Berufe attraktiver; der Sozialstaat sei somit besser finanzierbar.[13]

An dem gegenwärtigen Sozialsystem wird bemängelt, dass es viele Kosten durch die Bürokratie hervorrufe. Diese kommt zum Beispiel durch nötige Anspruchsprüfungen auf bestimmte Transferleistungen zustande. Daher reduziere ein BGE einen solchen Aufwand. Die somit wegfallenden Kosten könnten zum Beispiel in die Finanzierung des Sozialstaates oder anderer Staatsaufgaben investiert werden. Momentan werde hierfür zudem laufend in marktwirtschaftliche Prozesse eingegriffen und die Rahmenbedingungen würden umgestaltet, was zu Ineffizienz und sozialer Ungerechtigkeit führe. Daher würde durch Wegfall von Vergünstigungen das Steuersystem zusätzlich vereinfacht.

2011 wurden in Deutschland pro Kopf und Jahr ca. 14.235 Euro an Staatsausgaben getätigt (insgesamt 1.162 Milliarden Euro).[14] Für 2010 betrugen die Sozialleistungen in Deutschland insgesamt 761 Mrd. Euro (entspricht etwa 9.300 € pro Kopf). Dabei betrug nach Abzug aller sonstigen Kosten in Höhe von 30,8 Mrd. Euro der ausgezahlte Anteil je 40,3 % für den Bereich Alter und Hinterbliebene, 40,1 % für den Bereich Krankheit und Invalidität, 10,9 % für den Bereich Kinder, Ehegatten und Mutterschaft, sowie 8,7 % für die Bereiche Arbeitslosigkeit und Wohnen sowie allgemeine Lebenshilfen.[15]" Ende des Textes aus Wikipedia

Wie man sieht, wird dieses Thema in der ganzen Welt diskutiert und folglich kann es ja so dumm nicht sein, es wirkt ja nur auf jene so dumm, welche die Zusammnhänge gar nicht erkennen können.
Die Entwicklung läuft auf ein solches Grundeinkommen hin, wie wir des Mitdenkens fähige, an der Entwicklung der deutschen Sozialleistungen leicht erkennen können.

Man kann sich sicher Gedanken zu einem neuen Wirtschaftssystem, machen ohne dabei primitiv zu werden. Aber mit Vollpfosten kann man ganz sicher über überhaupt keinen Fortschritt sprechen, es braucht eben die Bereitschaft, wie immer, wenn es um Neues geht, über das Alte, gewohnte, sich langsam überholende und eben schlecht funktionierende, hiauszudenken. Wie gesagt, die Entwicklung läuft bereits ganz eindeutig auf ein bedingunsloses Einkommmen hin und so etwas änliches wird auch kommen müssen, weil das alte System aus dem Ruder läuft.
Also, sind wir eben auch bereit, über alles nachzudenken, was das Wirtschaftssystem verbessern kann, wenn auch die Zeit noch nicht reif dafür ist. Es heisst ja noch lange nicht, dass wir um alles in der Welt ein generelles Grundeinkommen sofort fordern, aber darüber nachdenken und die Vor- und Nachteile. die daraus gegenüber dem schlecht funktionirendem heutigem System mit den unmengen an Sozialeinrichtungen sich ergeben könnten, das wollen wir auf jeden Fall und niemand, auch kein Fensterputzer am Burj Khalifa kann uns davon abhalten! Es handelt sich dabei keineswegs um Ideologie, sondern um ein zukünftiges Wirtschaftsmodel, an dem viele Wissenschaftler der Welt arbeiten, die sich keinerlei Ideologie verschrieben haben!
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Die Redaktion wird sich den Kommentar ansehen und entscheiden, wie damit zu verfahren ist.


22 Kommentare
· Es macht wenig Sinn
· Zuerst sind es immer nur ein paar wenige,
· Sehr Wenige
· Midas, leider entwickeln Sie sich mehr und mehr zum Hassplauderi, ...
· Tut mir leid
· Dachte ich mir schon,
· Dachte ich mir auch,
· Längst garantiert . . .
· Schreibtischtheorie
· swiss parliament - top secret!
· Lieber Pacino,
· Viele, viele bunte Scheine
· Leistungsträger
· Hallo Jorian
· Karren aus dem Dreck ziehen macht müde!
· Nachfrage bleibt
· Nicht gegen Gold!
· Wenn der Midas anfängt zu denken, fängt
· Wieder mal köstlich
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