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Thema: Bundesrat verstärkt die Nothilfe

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muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt dann für zusätzliche Einkommensmöglichkeiten und damit für weitere Perspektiven in ländlichen Gebieten. Derzeit importiert der Kontinent nahezu die Hälfte seiner Lebensmittel. Die Elfenbeinküste ist der grösste Kakaoproduzent der Welt. Aber dort produzierte Schokolade sucht man vergeblich. Das grosse Potential der afrikanischen Länder in Bereichen Land-und Fischwirtschaft, in der Forst- und Viehwirtschaft könnte für verarbeitende Industrien, für die Exportwirtschaft genutzt werden, um neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Armut zu vermindern. Afrika importiert heute Nahrungsmittel von jährlich über 30 Mrd. Euro, statt dass Rohmaterialen in den Ländern verarbeitet werden. Die afrikanischen Eliten müssen sich den Fatalismus abgewöhnen, ihr Schicksal nicht auf Gott schieben, sondern auf die eigene Anstrengung. Nicht Trockenheit, Missernten oder Überschwemmungen sind die Hauptursachen für den Hunger. Alle Warnsignale wie die Hungerrevolten 2008 in West- und Zentralafrika haben die Regierungen und Hilfsorganisationen ignoriert. 38 afrikanische Länder haben ein Ernährungssicherungsprogramm, aber nur Ruanda hat begonnen es umzusetzen.
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