Hallo Gast | Anmelden
Thema: Über 250'000 Flüchtlinge aus Libyen

Flüchtlinge durch Kriege und Waffenexporte
Kriege verursachen Flüchtlingsströme. Kriege werden aber auch durch Waffenexporte angeheizt, auch durch die Schweiz. Schweizer Unternehmen rüsteten das Ghadhafi-Regime auf. Schweizerische Unternehmen lieferten Bunker- und Festungstechnik, Stahlhelme, Chiffriergeräte, Munition und Atomtechnik nach Libyen. Auch beim Exporte ganzer Giftgas-Fabriken nach Libyen in den 80er und 09er Jahren spielten Schweizer Firmen eine tragende Rolle.

Aber nicht nur Ghadhafi war bekanntlich ein guter Kunde der Schweizer Industrie, auch der Schah, Khomeiny, Saddam Hussein, die Yankees Bush senior und junior, Clinton, Milosevic usw. Die Schweizer Industrie ist dem Sinn „neutral“, sie liefert mit Vorliebe beiden Kriegsparteien Rüstungsgüter. Sowohl der Iran wie der Irak waren gute Kunden der CH-Todesindustrie, wie auch Pakistan und Indien die dreimal gegen einander Krieg führten. Laut dem Stockholm International Peace Research Institute verkaufte unser Land von 1977 bis 2009 Pakistan für 856 Millionen US Dollar Kriegsmaterial. Der Todfeind Pakistans, Indien, bediente die Schweiz in dieser Periode, laut SIPRI, sogar mit Kriegsmaterial im Werte von 1‘575 Millionen US Dollar. Auch China wurde schon mit CH-Rüstungsgütern versorgt, laut SIPRI. Im letzten Jahr verkaufte die Schweiz auch Russland Kriegsmaterial, laut der Statistik des Bundes.

Im Jahr 2010 exportierte die friedliebende und den Menschenrechten verpflichtete, neutrale Schweiz für 640,5 Millionen Franken Kriegsmaterial, mit dem Segen der Bundesrätinnen und der Bundesräte, aber sicher nicht mit Gottes Segen. Abnehmer von helvetischen Rüstungsgütern waren im letzten Jahr erneut Staaten die in Afghanistan und in Pakistan Krieg führen, die USA, Deutschland und andere Nato-Mitglieder. Neben den am Hindukusch kämpfenden Staaten waren aber auch Regimes im Pulverfass des Nahen Ostens gute Kunden der Schweizer Rüstungsindustrie, wie das fundamentalistische islamistische Saudi-Arabien. Auch anderen Ländern, in deren Verliessen gefoltert wird oder in denen Menschen im schrecklichen Elend leben und hungern, lieferte die Eidgenossenschaft weiter Waffen. Fazit: Die Neutralität, das Kriegsmaterialgesetz und die Kriegsmaterialverordnung wurden durch den grössten Teil der Rüstungslieferungen des vergangenen Jahres erneut krass verletzt.

In den Zahlen der Kriegsmaterialexporte die der Bund veröffentlicht ist der Export von militärischen Trainingsflugzeugen und von Dual-use Gütern nicht enthalten. (Dual-use Güter können sowohl zivil wie militärisch genutzt werden) Laut der Pilatus AG in Stans wurden im November 2009 von der Luftwaffe der Vereinigten Arabischen Emirate im Pulverfass des Nahen Ostens, 25 Trainingsflugzeuge Typ PC-21, inkl. Simulatoren und Logistikunterstützung für 500 Millionen Franken bestellt. Pilatus Flugzeuge kamen immer wieder in Kriegen zum Einsatz, in Burma, Guatemala, dem Irak, im Tschad usw. Viele Menschen verloren schon bei Angriffen von Pilatus-Flugzeugen ihr Leben. So setzte die irakische Luftwaffe bei Giftgaseinsätzen in Halabja 1988 auch Pilatus-Flugzeuge ein. Bei dem Angriff fanden bis zu 5‘000 Menschen einen qualvollen Tod.
Ihr Kommentar zum Beitrag von HeinrichFrei:
Um aktiv an der Diskussion teilnehmen zu können, benötigen Sie eine VADIAN ID VADIAN ID. Wenn Sie noch keine VADIAN ID haben, registrieren Sie sich bitte hier . Sie brauchen dafür lediglich eine gültige E-Mail-Adresse, Ihre Mobiltelefonnummer und wenige Minuten Zeit.
Zur Registrierung
Titel:
Text:
VADIAN ID: VADIAN ID
Passwort:   Passwort vergessen?
5 Kommentare
· Flüchtlinge durch Kriege und Waffenexporte
· Heinrich-GSoA
· ???XX
· Pio hat recht
· Propaganda
Mitreden
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
 
Nebelspalter Leute von heute  Frau Clinton hat den «Not-gegen-Elend»-Wahlkampf gegen... - wie hiess der noch? - verloren und ... mehr lesen  
Ausland «Überall ist Taksim, überall ist Widerstand»  Istanbul - Zum dritten Jahrestag des Beginns der Gezi-Proteste haben in Istanbul Hunderte Menschen ... mehr lesen   1
Gezi Park Proteste in Istanbul in 2013. (Archivbild)
Regelmässige Rohrsanierung bei Immobilien verlängert die Bewohnbarkeit der Liegenschaften.
Publinews Mit regelmässigen Sanierungs- und Renovierungsmassnahmen soll die Bewohnbarkeit von Immobilen verlängert werden. Welche Sanierungsarbeiten notwendig sind, ... mehr lesen  
Sport Feyenoord ruft  Nach dem Abgang von Albian Ajeti in ... mehr lesen  
FCB-Stürmer Ricky van Wolfswinkel wird von Feyenoord begehrt.
Martin Schranz
Publinews Der Erfolgsmensch Martin Schranz ist unter die Autoren gegangen. Nach Abschluss eines anstrengenden Projekts stand ihm, wie er selbst sagt, der Sinn nach ... mehr lesen  
Boulevard ZHAW - Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften  Bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen belegt die Schweiz im internationalen Vergleich ... mehr lesen  
Auch das ist Digital Health: Trainingsspiele für ältere Menschen (ZHAW-Forschungsprojekt «WeTakeCare»)
Typisch Schweiz Der Bernina Express Natürlich gibt es schnellere Bahnverbindungen in den Süden, aber wohl ...
saleduck.ch, Logo
Shopping «Wär hetts erfunde?» Zwei Jahre nach der Gründung erhält Saleduck.ch eine neue Plattform und wird zu einer Deal Community. Neben einem neuen Layout bieten sich auch für Netzwerke und Advertiser viele ...
Erstaunliche Pfingstrose.
Jürg Zentner gegen den Rest der Welt.
Jürg Zentner
Frauenrechtlerin Ada Wright in London, 1910: Alles könnte anders sein, aber nichts ändert sich.
Regula Stämpfli seziert jeden Mittwoch das politische und gesell- schaftliche Geschehen.
Regula Stämpfli
«Hier hätte ich noch eine Resistenz - gern geschehen!» Schematische Darstellung, wie ein Bakerium einen Plasmidring weiter gibt.
Patrik Etschmayers exklusive Kolumne mit bissiger Note.
Patrik Etschmayers
Obama in Hanoi mit der Präsidentin der Nationalversammlung, Nguyen Thi Kim Ngan auf einer Besichtigungstour: Willkommenes Gegengewicht zu China.
Peter Achten zu aktuellen Geschehnissen in China und Ostasien.
Peter Achten
Recep Tayyp Erdogan: Liefert Anstoss, Strafgesetzbücher zu entschlacken.
Skeptischer Blick auf organisierte und nicht organisierte Mythen.
Freidenker
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich -4°C 2°C Nebelfelderleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Basel -3°C 3°C Nebelfelderleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
St. Gallen -5°C 3°C Nebelfelderleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern -4°C 3°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Luzern -3°C 2°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Genf -1°C 5°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
Lugano 2°C 9°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten