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Thema: Goldpreis fällt nach Abstimmung in der Schweiz nur vorübergehend

Mittelalter
Deutlicher kann es nicht zu Tage treten, die Gold-Initianten leben noch immer im Mittelalter.
Gold, das man nicht mehr verkaufen kann, ist nicht mehr wert, als des Raimanns ausgetragene Socken. Es dient nicht einmal etwas in Notzeiten, es dürfte ja auch dann nicht verkaut werden. (Ausser, man macht wieder eine gegensinnige Abstimmung, was ja jederzeit möglich ist.) Auch das zeigt auf, welche Dummheit und Unkenntnis hinter diese Initiative steckt.
Ach ja das Mittelalter: Dort waren Goldrücklagen noch üblich, aber hatten auch unter den stetig wechselnden Machtverhältnissen keinen Sinn. Nicht einmal die Deutschen mit ihren Goldbeständen konnten und wollten die Hyperinflation (1914 bis 1923) verhindern: "Die Reichsregierung hob kurz nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges am 4. August 1914 die gesetzliche Noteneinlösungspflicht der Reichsbank in Gold (siehe Goldmark) auf. Außerdem wurden die staatlichen Möglichkeiten zur Schuldenaufnahme und der Vermehrung der Geldmenge bei den Scheidemünzen und Banknoten durch die Aufhebung des Goldankers (= gesetzliche Dritteldeckung der Reichsbanknoten durch Gold) ausgeweitet.
"Das Gold wäre ein Notgroschen gewesen, der in der Not jedoch nicht verkauft werden konnte."
Man sieht, was Gold nützen könnte: Rein gar nichts!
Das Verkaufsverbot in der Initiative ist nichts anderes, als der Beschluss der Reichsregierung der Deutschen 1914!
Ja, ja, das Denken ist eine sehr schwierige Sache für so manch einen Grosssprecher!
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1 Kommentar
· Mittelalter
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