Hallo Gast | Anmelden
Thema: Walter-Borjans vertritt in der «Arena» die bekannten Positionen

Opium fürs Volk
Es ist so gekommen, wie erwartet. Die Arena sollte die Wogen glätten.

Eine ziemlich flaue Diskussion unter Kontrahenden mit komplett unterschiedlichen Prämissen. Auf der einen Seite ein P.Müller und P.Bischof, die das Abkommen als Wiedergutmachung für vergangene Unschönheiten sehen, auf der anderen Seite eine SPD, die das eigentlich gar nicht will, da es für sie nur eine Zukunft mit automatischem Informationsaustausch gibt und in der Mitte die Banken und Behörden, die damit rechnen, mit dem Abkommen dem aIA (automatischen Informationsaustausch) auch künftig entgehen zu können.

Nicht zu vergessen, der geschwätzige Agitator, seines Zeichens "Wirtschaftsethiker" und natürlich einmal mehr Deutscher, der behauptet, der aIA sei das Modell der Welt der Zukunft und anderslautende Aussagen als Quatsch bezeichnet.

In wessen Diensten dieser Mensch steht, stellt er immer wieder von neuem unter Beweis, denn der aIA wird in Zukunft vielleicht von der EU eingeführt, aber mit Sicherheit nicht von der USA, noch von Russland, noch von China, noch von Indien oder Japan. Es ist kaum anzunehmen, dass sich überhaupt Länder ausserhalb der EU diesem automatischen Informationsaustausch (aka gläserner Bürger ohne Persönlichkeitsschutz) anschliessen werden.
Wenn ein Professor jetzt also behauptet, der aIA sei mit Sicherheit das, was die ganze Welt in Zukunft anwende und alles andere als Quatsch bezeichnet, ist er nix anderes als ein Lügner im Namen der EU. Bezahlt wird er allerdings von der Uni St.Gallen....

Last but not least wurde kurz vor Schluss noch von Deutscher Seite auf die Tränendrüse gedrückt und eine eigens dafür in die Sendung gebrachte und in der Schweiz wohnhafte Deutsche Staatsbürgerin erklärte unter Tränen, sie könne sich nicht erklären, woher die Klischees auf beiden Seiten kämen.

Also, ich schon. Es geht nicht an, dass ein Deutschland seinen Nachbarstaat Schweiz auf derartige Weise über Monate und Jahre erpresst, während die Schweiz sowohl in Sachen Fluglärm, als auch in Sachen Steuerabkommen NUR Entgegenkommen zeigt und zigtausend Deutsche Staatsbürger vor Hartz IV bewahrt.

Man hört doch immer, wie angewiesen wir Schweizer auf diese Deutschen wären. Wir könnten genausogut Polen, Oesterreicher, Italiener und Griechen beschäftigen - die Deutschen sind wahrlich nichts besseres. Es wird höchste Zeit, die Sache mal in ein anderes Licht zu stellen und mit der ewigen Unterwürfigkeit aufzuhören.

Dieses Volksopium rauchen wir nicht mehr. Ab jetzt wird zurückgebissen.
?
Facebook
Ihr Kommentar zum Beitrag von keinschaf:
Um aktiv an der Diskussion teilnehmen zu können, benötigen Sie eine VADIAN ID VADIAN ID. Wenn Sie noch keine VADIAN ID haben, registrieren Sie sich bitte hier . Sie brauchen dafür lediglich eine gültige E-Mail-Adresse, Ihre Mobiltelefonnummer und wenige Minuten Zeit.
Zur Registrierung
Titel:
Text:
VADIAN ID: VADIAN ID
Passwort:   Passwort vergessen?
2 Kommentare
· Opium fürs Volk
· Schade
Mitreden
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. 15
 
Happy Birthday Leute von heute  Der Ohrwurm «Ich will nen Cowboy als Mann» dürfte bestens bekannt sein. Gitte Haenning ...  
Ausland «Überall ist Taksim, überall ist Widerstand»  Istanbul - Zum dritten Jahrestag des Beginns der Gezi-Proteste haben in Istanbul Hunderte Menschen gegen die islamisch-konservative ...   1
Gezi Park Proteste in Istanbul in 2013. (Archivbild)
Kaffee gehört für viele Arbeitnehmer fest zum Büroalltag dazu
Wirtschaft Eine gute Tasse Kaffee gehört für viele Menschen fest zum Alltag. Während manche den Muntermacher hauptsächlich morgens nach dem ... mehr lesen  
Sport Die Young Boys gehen leer aus  Der umworbene Flügelstürmer Yannis Tafer hat seinen bis 2017 laufenden Vertrag beim FC St. Gallen vorzeitig verlängert. ...  
Der umworbene Angreifer Yannis Tafer hat beim FC St. Gallen bis 2019 verlängert.
Nebelspalter Schworb - Der Schweizer Wochenrückblick (10)  +++ Verprügelter Fussballfan: Gewaltbereite Frauen setzen ihre Rechte (und Linke) ein! +++ ...  
 
Digital Lifestyle «vitrivr»  Informatiker der Universität Basel haben ein Verfahren entwickelt, das eine Suche in ...  
Konzerte Alternative Gefrickel  Wilco gehören nach über 20 Jahren Bandgeschichte zu den ganz Grossen. Die «amerikanischen Radiohead» scheren sich keinen Deut um stilistische Erwartungen und reichern ...  
Typisch Schweiz Der Bernina Express Natürlich gibt es schnellere Bahnverbindungen in den Süden, aber wohl ...
Der Umsatz mit fair gehandelten Produkten hat zugenommen.
Shopping 62 Franken pro Kopf für fair gehandelte Produkte Zürich - Schweizerinnen und Schweizer haben 2015 für 520 Millionen Franken fair gehandelte Produkte mit dem Label Max Havelaar eingekauft. Den ...
Erstaunliche Pfingstrose.
Jürg Zentner gegen den Rest der Welt.
Jürg Zentner
Frauenrechtlerin Ada Wright in London, 1910: Alles könnte anders sein, aber nichts ändert sich.
Regula Stämpfli seziert jeden Mittwoch das politische und gesell- schaftliche Geschehen.
Regula Stämpfli
«Hier hätte ich noch eine Resistenz - gern geschehen!» Schematische Darstellung, wie ein Bakerium einen Plasmidring weiter gibt.
Patrik Etschmayers exklusive Kolumne mit bissiger Note.
Patrik Etschmayers
Obama in Hanoi mit der Präsidentin der Nationalversammlung, Nguyen Thi Kim Ngan auf einer Besichtigungstour: Willkommenes Gegengewicht zu China.
Peter Achten zu aktuellen Geschehnissen in China und Ostasien.
Peter Achten
Recep Tayyp Erdogan: Liefert Anstoss, Strafgesetzbücher zu entschlacken.
Skeptischer Blick auf organisierte und nicht organisierte Mythen.
Freidenker
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 16°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen recht sonnig
Basel 16°C 25°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen recht sonnig
St. Gallen 15°C 23°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen recht sonnig
Bern 14°C 25°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen sonnig
Luzern 16°C 25°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen Wolkenfelder, kaum Regen
Genf 15°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen recht sonnig
Lugano 18°C 26°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten