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Thema: Walter-Borjans vertritt in der «Arena» die bekannten Positionen
Samstag, 25. August 2012 02:49 Uhr
Opium fürs Volk
Es ist so gekommen, wie erwartet. Die Arena sollte die Wogen glätten.
Eine ziemlich flaue Diskussion unter Kontrahenden mit komplett unterschiedlichen Prämissen. Auf der einen Seite ein P.Müller und P.Bischof, die das Abkommen als Wiedergutmachung für vergangene Unschönheiten sehen, auf der anderen Seite eine SPD, die das eigentlich gar nicht will, da es für sie nur eine Zukunft mit automatischem Informationsaustausch gibt und in der Mitte die Banken und Behörden, die damit rechnen, mit dem Abkommen dem aIA (automatischen Informationsaustausch) auch künftig entgehen zu können.
Nicht zu vergessen, der geschwätzige Agitator, seines Zeichens "Wirtschaftsethiker" und natürlich einmal mehr Deutscher, der behauptet, der aIA sei das Modell der Welt der Zukunft und anderslautende Aussagen als Quatsch bezeichnet.
In wessen Diensten dieser Mensch steht, stellt er immer wieder von neuem unter Beweis, denn der aIA wird in Zukunft vielleicht von der EU eingeführt, aber mit Sicherheit nicht von der USA, noch von Russland, noch von China, noch von Indien oder Japan. Es ist kaum anzunehmen, dass sich überhaupt Länder ausserhalb der EU diesem automatischen Informationsaustausch (aka gläserner Bürger ohne Persönlichkeitsschutz) anschliessen werden.
Wenn ein Professor jetzt also behauptet, der aIA sei mit Sicherheit das, was die ganze Welt in Zukunft anwende und alles andere als Quatsch bezeichnet, ist er nix anderes als ein Lügner im Namen der EU. Bezahlt wird er allerdings von der Uni St.Gallen....
Last but not least wurde kurz vor Schluss noch von Deutscher Seite auf die Tränendrüse gedrückt und eine eigens dafür in die Sendung gebrachte und in der Schweiz wohnhafte Deutsche Staatsbürgerin erklärte unter Tränen, sie könne sich nicht erklären, woher die Klischees auf beiden Seiten kämen.
Also, ich schon. Es geht nicht an, dass ein Deutschland seinen Nachbarstaat Schweiz auf derartige Weise über Monate und Jahre erpresst, während die Schweiz sowohl in Sachen Fluglärm, als auch in Sachen Steuerabkommen NUR Entgegenkommen zeigt und zigtausend Deutsche Staatsbürger vor Hartz IV bewahrt.
Man hört doch immer, wie angewiesen wir Schweizer auf diese Deutschen wären. Wir könnten genausogut Polen, Oesterreicher, Italiener und Griechen beschäftigen - die Deutschen sind wahrlich nichts besseres. Es wird höchste Zeit, die Sache mal in ein anderes Licht zu stellen und mit der ewigen Unterwürfigkeit aufzuhören.
Dieses Volksopium rauchen wir nicht mehr. Ab jetzt wird zurückgebissen.
Eine ziemlich flaue Diskussion unter Kontrahenden mit komplett unterschiedlichen Prämissen. Auf der einen Seite ein P.Müller und P.Bischof, die das Abkommen als Wiedergutmachung für vergangene Unschönheiten sehen, auf der anderen Seite eine SPD, die das eigentlich gar nicht will, da es für sie nur eine Zukunft mit automatischem Informationsaustausch gibt und in der Mitte die Banken und Behörden, die damit rechnen, mit dem Abkommen dem aIA (automatischen Informationsaustausch) auch künftig entgehen zu können.
Nicht zu vergessen, der geschwätzige Agitator, seines Zeichens "Wirtschaftsethiker" und natürlich einmal mehr Deutscher, der behauptet, der aIA sei das Modell der Welt der Zukunft und anderslautende Aussagen als Quatsch bezeichnet.
In wessen Diensten dieser Mensch steht, stellt er immer wieder von neuem unter Beweis, denn der aIA wird in Zukunft vielleicht von der EU eingeführt, aber mit Sicherheit nicht von der USA, noch von Russland, noch von China, noch von Indien oder Japan. Es ist kaum anzunehmen, dass sich überhaupt Länder ausserhalb der EU diesem automatischen Informationsaustausch (aka gläserner Bürger ohne Persönlichkeitsschutz) anschliessen werden.
Wenn ein Professor jetzt also behauptet, der aIA sei mit Sicherheit das, was die ganze Welt in Zukunft anwende und alles andere als Quatsch bezeichnet, ist er nix anderes als ein Lügner im Namen der EU. Bezahlt wird er allerdings von der Uni St.Gallen....
Last but not least wurde kurz vor Schluss noch von Deutscher Seite auf die Tränendrüse gedrückt und eine eigens dafür in die Sendung gebrachte und in der Schweiz wohnhafte Deutsche Staatsbürgerin erklärte unter Tränen, sie könne sich nicht erklären, woher die Klischees auf beiden Seiten kämen.
Also, ich schon. Es geht nicht an, dass ein Deutschland seinen Nachbarstaat Schweiz auf derartige Weise über Monate und Jahre erpresst, während die Schweiz sowohl in Sachen Fluglärm, als auch in Sachen Steuerabkommen NUR Entgegenkommen zeigt und zigtausend Deutsche Staatsbürger vor Hartz IV bewahrt.
Man hört doch immer, wie angewiesen wir Schweizer auf diese Deutschen wären. Wir könnten genausogut Polen, Oesterreicher, Italiener und Griechen beschäftigen - die Deutschen sind wahrlich nichts besseres. Es wird höchste Zeit, die Sache mal in ein anderes Licht zu stellen und mit der ewigen Unterwürfigkeit aufzuhören.
Dieses Volksopium rauchen wir nicht mehr. Ab jetzt wird zurückgebissen.
2 Kommentare
| · Opium fürs Volk | keinschaf | Sa, 25.08.12 02:49 |
| · Schade | Midas | Sa, 25.08.12 15:50 |
| Mitreden | ||
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