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Thema: Erekat: Verhandlungen sind «Test» für Israel

Realität und Utopie - Teil 1
Shalom,

Die Unkenntnis über den Nahost-Konflikt und dem grenzenlosen Hochmut des Weltmenschen, (der sich in der völlig deplazierten Einmischung, Beurteilung und Verurteilung in Gottes Angelegenheiten manifestiert) haben mich zur Veröffentlichung wichtiger geschichtlicher Fakten und Tatsachen bewegt.

* Realität und Utopie * Einführung: Was geschieht im Nahen Osten?

Der Nahe Osten befindet sich heute in einem Konflikt, der bereits seit drei Jahrhunderten andauert und der die moderne Welt in einen neuen Krieg apokalyptischen Ausmasses hineinzuziehen droht. Seit den Geschehnissen vom 11. September 2001 ist der Westen abrupt zu der Erkenntnis gekommen, dass er im Nahen Osten aggressiver auftreten muss. Obwohl westliche Länder seit Jahrzehnten ihren Einfluss in der Region geltend machen und bereits unter Terroranschlagen auf diplomatische Vertretungen im Ausland leiden mussten, konnten sie bis zum Angriff der Terrorgruppe El Kaida auf die Vereinigten Staaten stets eine bequeme Distanz zum Konflikt wahren. Damals handelte es sich noch um "das Problem im Osten", aber heute ist eine Maginot-Linie überschritten worden, und der Konflikt ist auch zum "Problem des Westens" geworden. Dieses Problem hat zwischen den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten eine heftige Debatte über die arabischen Staaten ausgelöst und ist somit zum Vorboten einer umfassenderen Konfrontation zwischen dem Westen und dem Osten geworden. Außerdem hat dieses "Problem" den lokalen Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern auf eine globale Ebene gehoben. Als Folge davon entstehen enge Bündnisse zwischen Ländern im Nahen Osten. Gleichzeitig wird die Aussenpolitik westlicher Länder von komplexen Fragen und Kompromissen geprägt. Diese Entwicklung zwingt die Menschen im Westen zu einem neuen Bewusstsein über die Geschichte und die Kräfte, die zu einer so unheilvollen Konfrontation mit militanten Ideologien und Organisationen geführt haben. Darüberhinaus zerbrechen sich Menschen in westlichen Ländern den Kopf über die scheinbar unlogische Denkweise, die trotz diplomatischer Bemühungen die Parteien im Nahen Osten in einer Sackgasse festhält und eine friedliche Lösung verhindert. Warum ist es so schwierig, dieser Region den Frieden zu bringen? Was ist die treibende Kraft dieses Konflikts? Eine bekannte Geschichte aus dem Nahen Osten zeichnet ein präzises Bild über die verwirrende und widersprüchliche Wesensart des Konflikts:
Ein Wüstenskorpion kam zum Ufer des Nils und begegnete dort einem Krokodil, das in der Sonne lag. Der Skorpion näherte sich dem Krokodil und sagte: "Bruder Krokodil, wir wollen ein Bündnis abschliessen, um ans andere Ufer zu kommen". Darauf erwiderte das Krokodil: "Meinst du, die Sonne hat mein Gehirn ausgetrocknet? Sobald wir losschwimmen, wirst du mich mit deinem Stachel töten! Welche Garantie kannst du mir für meine Sicherheit geben?" Der Skorpion antwortete: "Ich verspreche dir, dich nicht zu stechen. Wenn ich dich töten würde, müsste ich ja auch ertrinken". Das Krokodil dachte darüber nach, fand diesen Vorschlag akzeptabel und nahm den Skorpion auf den Rücken. Als die beiden sich jedoch der Mitte des Flusses näherten, wurde der Skorpion unruhig und stach das Krokodil. Als die beiden langsam untergingen, sagte das Krokodil zum Skorpion: "Warum hast du dein Versprechen nicht gehalen; jetzt werden wir beide sterben. Wie erklärst du dein Verhalten?" "Es gibt keine Erklärung", antwortete der Skorpion. "Das ist eben der Nahe Osten!"

Wie diese Geschichte zeigt, gibt es keine rationale Begründung für den Nahostkonflikt. Dennoch versuchen Beobachter des politischen Geschehens, den Konflikt zu erklären, indem sie auf die historisch gewachsene Rivalität zwischen konkurrierenden Kräften im Nahen Osten verweisen. Ein Experte definierte die Ursache des Nahostkonflikts wie folgt: Die unabhängigen arabischen Staaten (neue Gebilde, die hauptsächlich durch die Launen der Weltmächte nach dem Ersten Weltkrieg entstanden sind) kämpfen gegen Israel (die einzige nicht-arabische, nicht-muslimische Demokratie im Nahen Osten) und, gegeneinander. Dabei kommt es zu Auseinandersetzungen mit den gegensätzlichen Einflüssen des Panarabismus, dem Wunsch, einen arabischen Einheitsstaat zu gründen, dem Panislamismus, der Motivation, das islamische Weltreich wieder zu errichten, nationalistischen Bewegungen mit dem Ziel, unabhängige Staaten zu gründen (wie z.B. die Palästinenser), und die diktatorischen sowie imperialistischen Absichten einzelner Führungsfiguren unter den Arabern. Angesichts dieser komplexen und unvereinbaren Faktoren können wir langsam erkennen warum der Konflikt so lange andauert. Es ist jedoch möglich, die verschiedenen Elemente der heutigen Auseinandersetzung in ihre Bestandteile zu zerlegen und ein besseres Verständnis über ihren Ursprung und den Grund ihrer Fortdauer zu erhalten.

[© www.mnr.ch - Buch: "Realität und Utopie" von Randall Price]

Mit dieser Faktenreihe aus obig genanntem Buch gebe ich allen interessierten Lesern diese Möglichkeit. Der Forumsleser sei aber darauf verwiesen, dass längst nicht alle Antworten/Einsprachen/Kritiken beantwortet werden. Es macht auch keinen Sinn mit gewissen Leuten zu diskutieren, die ständig die wichtigsten Tatsachen und Fakten leugnen, einem die Worte im Munde verdrehen und blind Ihrer eigenen Ideologie fröhnen. Am Ende stellt sich aber für jeden Menschen immer die unausweichliche Frage: What is your passion? Truth or Lie?
Ihr Kommentar zum Beitrag von Roland71:
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30 Kommentare
· Realität und Utopie - Teil 1
· Keine Sorge
· Etwas gespannt bin ich schon
· Wieder das gleiche Spiel?
· Hoffnungslos...
· Wie gesagt. Funktioniert.
· Unnütze Idioten
· Unbeleckt
· Nur als kleiner Beitrag wegen 97 Prozent
· Ja eben
· Wirklich??
· Das ist eben...
· Ja wirklich
· Ja gut
· Ist doch ganz einfach
· Ganz so einfach ist es wohl nicht
· Ja so war's
· Medien
· Medien II
· Ich weiss gar nicht was ihr da diskutiert
· Da habe ich Sie falsch verstanden
· Der Kern des Übels...
· So einen Blödsinn
· Iranische Raketen
· idiotisch?
· Bööööse Juden
· Alles Geschwätz
· Leider
· Danke für das Interview
· schon verloren
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