Hallo Gast | Anmelden
Thema: EU erhält Friedensnobelpreis 2012

Selber schuld Kassandra
Irland hat im grossen Stil von der EU profitiert. Gedankt haben Sie es mit Steuerdumping auf Gesellschaften, welche die Geberländer stark konkurrenzierten. Genau das also, was Kassandra der Schweiz vorwirft. Für Holdings ist Irland eine Steueroase.

Das Konzept Schulden zu machen und auf Kosten anderer EU-Länder leben ging dann nicht auf. Irland ein sehr schlechtes Beispiel für EU-Erfolg. Unter dem Strich kann es dem Volk nun besser gehen als vor der EU, aber der Erfolg Irlands wurde in Deutschland, Frankreich und UK gemacht und ist/war nicht nachhaltig.

Die Probleme des Südens sind zum grössten Teils selbstverschuldet. Es nützt nichts wenn ein Land wie Griechenland Steuergesetze hat, diese aber dank Korruption und Unvermögen nicht durchsetzt oder einzieht. Korruption und Günstlingswirtschaft waren das Hauptproblem der Griechen. Dazu kommen veraltete Gewerkschaftszöpfe und soziale Privilegien von Beamten, nicht zu vergessen die Frühpensionierungen.

Um solch eine Kacke anzurichten, braucht es die "Unterstützung" und Unfähigkeit von links bis rechts. Keiner der zahlt, extreme Verschuldung, extreme Ausgaben = Crash. Das Politsystem und die Justiz hat völlig versagt und einen Rahmen geschaffen, der dazu führte das Reiche keine Steuern zahlten, Sozialwerke nicht angepasst wurden und "der Onkel vom Schwager" wichtiger als die Fähigkeit für einen Job waren. Griechenland ist das beste Beispiel dafür was passiert, wenn man Schlüsselfunktionen nach Parteibüchlein und Familie verteilt.

Das können Sie nicht mit anderen Ländern wie der Schweiz oder Deutschland vergleichen. Hier werden Gesetze eingehalten und Steuern eingezogen. Die "armen Griechen" funktioniert nicht und "die Reichen und Banken sind schuld" schon gar nicht.

Auch in Italien sagt man "Afrika beginnt nach Rom". Autoindustrie, Design, Fashion, etc., das meiste Geld wird im Norden generiert. In Deutschland sind es BW und Bayern. Die Nettozahler im eigenen Land. Der Rest hat eine grosse Sozi-Klappe und häuft Schulden an wie Berlin.

Man kann es drehen wie man will, negieren, verleugnen und so tun als wäre nichts. Ohne eine gemeinsame Fiskal- und Steuerpolitik können die Gefälle im EU-Raum nie ausgeglichen werden und der Euro-Raum kann nicht funktionieren. Deutschland als Lokomotive hält bis jetzt noch durch, aber solche Handelsbilanzüberschüsse können auf die Dauer nicht aufrecht erhalten werden. Frankreich und Italien gehen immer mehr den Weg Spaniens.

Ja, neue Länder gehen freiwillig in die EU, weil die Vorteile überwiegen. Vor allem niedrigere Lohnkosten mit dem Vorteil eines grossen Binnenmarktes mit gemeinsamer Währung, sowie Personenfreizügigkeit. Das Schweizmodell als Hochlohn- und Hochpreisland kann man aber nicht vergleichen. Für die Schweiz würden die Nachteile überwiegen. Verlust der direkten Demokratie in wesentlichen Bereichen und Nettozahler im EU-Raum. Natürlich haben wir auch Nachteile weil wir nicht EU-Mitglied sind, aber die sind wirklich das kleinere Übel.

Die anderen Länder machen das Gleiche wie die Schweiz. Für einen EU-Beitritt werden die Vor- und Nachteile in Verbindung mit Eigeninteressen abgewogen. Egoismus und Souveränität. Die Vorstellung eines gemeinsamen Ideales entspringt einer naiven Ideologie wie der Ihren, die völlig realitätsfremd ist und nur dann von Politikern gesprochen wird, wenn Mikrofone oder Kameras im Raum sind.

Nein, ich verteidige nicht die Banken und Reichen. Die beste und radikalste Lösung wäre es gewesen, gleich zu Beginn der Krise einen gewaltigen Schuldenschnitt durchzuführen. Stattdessen wurde ein Flickwerk zu Lasten der europäischen Steuerzahler und der Bevölkerung in den betroffenen Ländern aufgebaut.

Sie nennen die Schweizer Profiteure. Das stimmt historisch zu einem Teil. Aber das sind oder versuchten alle Anderen auch. Der Ware Nutzniesser, politisch wie auch finanziell, dieser Krise ist Deutschland. Während sich Frankreich an die Maastricht-Auflagen hielt, erschlich sich Deutschland einen Netto-Vorteil von 20 % an Wirtschaftskraft und profitiert nachhaltig von den Exportüberschüssen. Der Euro war auch als Gegenmittel gegen ein zu starkes, wiedervereintes DM-Reich gedacht.

Für Gross-Deutschland und Stiefeltreten der Kleinen braucht es in unseren Tagen keine Gewehre mehr. Es reicht wenn die Mehrheit wie Sie an den Propaganda Mist von Friede, Freiheit, Eierkuchen glaubt und umfällt oder auf die Sch*** eines Steinbrücks reinfällt. Hier läuft ein globaler Wirtschaftskrieg und die Schweiz wird massiv angegriffen. Nicht für Steuergerechtigkeit, die herrscht in den meisten Ländern auch nicht intern, sondern um sich das "Geschäft" zu schnappen. Sonst können Sie Guernsey, Delaware, Las Vegas, Isle of Man, Malta, Andorra, Monaco, Virgin Islands, Bahamas, etc., etc. nicht erklären.

Die Frage ist jetzt, stehen wir für unser Land ein oder schwenken wir, dank Ihnen und Ihren Gesinnungsgenossen, das weisse Fähnlein immer schon vorher.
?
Facebook
Ihr Kommentar zum Beitrag von Midas:
Um aktiv an der Diskussion teilnehmen zu können, benötigen Sie eine VADIAN ID VADIAN ID. Wenn Sie noch keine VADIAN ID haben, registrieren Sie sich bitte hier . Sie brauchen dafür lediglich eine gültige E-Mail-Adresse, Ihre Mobiltelefonnummer und wenige Minuten Zeit.
Zur Registrierung
Titel:
Text:
VADIAN ID: VADIAN ID
Passwort:   Passwort vergessen?
22 Kommentare
· Amputationen!?
· Schon ein bisschen traurig
· Die traurige Masse des Gehirns!
· Eeehrlich?
· Ist das nicht
· Doch, sind sie!
· Bei Affen
· Vielen Dank!
· 67 Jahre Frieden in Europa!
· Wie erwartet
· durch-bei-grün
· Den Spruch mag ich
· Mao 2.0
· Eigentlich keinen Kommentar wert!
· Die armen Südländer der EU
· Selber schuld Kassandra
· Die Hanfweide und die tropische Hitze?
· Unwort des Jahres: schwadronieren
· Wieder mal
· Schade, Midas, dass Sie ....
· Nobelpreis seriös?
· So, Thomy...
Mitreden
Einige drangen in den Spielertunnel ein, wo ...
Letzigrund-Katakomben gestürmt  Zürich - Nach dem Fussballspiel zwischen dem FCZ und Vaduz sind am Mittwochabend Fangruppierungen in Richtung Innenstadt marschiert. Dabei kam es zu Sachbeschädigungen, die Polizei ist im Einsatz. 
FCZ-Fans stürmten sogar die Katakomben.
Frust und Wut bei Zürcher Fans 90 Minuten lang haben sie den FCZ auf dem Platz noch einmal angefeuert. Nach dem Schlusspfiff und dem feststehenden Abstieg entlädt sich der ...
Bittere Niederlage für den FC Zürich.
Lugano rettet sich  Zum Saisonschluss fallen die Würfel gegen den FCZ. Die Zürcher steigen trotz des 3:1-Heimsieges ...  
Schneuwly erlöst Luzern in Nachspielzeit Der FC Luzern verhindert in letzter Minute eine herbe Enttäuschung nach einer ...
Souveräner Lugano-Sieg gegen St. Gallen Aufsteiger Lugano bleibt in der Super League. Die Tessiner sichern sich am letzten ...
Zürcher Abstieg mit Tränen Der FC Zürich gewinnt seine letzte Partie in der Super League gegen Vaduz 3:1. Ein bitterer ...
Nur GC kann im Joggeli gewinnen Die Meisterspieler des FC Basel beenden ihre Saison mit einer Heimniederlage, die ihnen ...
Inland Zustimmung bröckelt  Bern - Bei der Pro-Service-public-Initiative, die von Bundesrat und allen Parteien im Parlament bekämpft wird, ...  
Die Zustimmung zur Pro-Service-public-Initiative ist gesunken.
 
Nebelspalter Schworb - Der Schweizer Wochenrückblick (6)  Das grosse Jubiläumsausgabe des satirischen Wochenmagazins «Schworb» kommt mit zwei ...  
Ausland Erklärung der deutschen Regierung  Berlin - Russland und westliche Staaten arbeiten bei der humanitären Hilfe für die syrische Bevölkerung intensiver zusammen, als bisher ...  
Rund 150'000 Binnenflüchtlinge hätten Schutz im syrisch-türkischen Grenzgebiet gesucht.
Seit einem Jahr ein glückliches Paar: Joel und Agyness.
People Zweite Hochzeit  Agyness Deyn (33) soll wieder an die Ehe denken.  
Passwort: Botnetze nutzen Wiederverwendung.
Digital Lifestyle Cybercrime-Ansatz probiert geklaute Login-Daten auf Banking-Seiten  Wenn User das gleiche Passwort bei verschiedenen Web-Angeboten nutzen, kann sich das bitter rächen. Denn mittlerweile gibt es Botnetze, ...  
Kultur AC/DC-Gründer Young zufrieden  Hamburg - Selten war eine Rock-Liaison so mit Spannung erwartet worden wie das ...  
Typisch Schweiz Der Bernina Express Natürlich gibt es schnellere Bahnverbindungen in den Süden, aber wohl ...
Der Umsatz mit fair gehandelten Produkten hat zugenommen.
Shopping 62 Franken pro Kopf für fair gehandelte Produkte Zürich - Schweizerinnen und Schweizer haben 2015 für 520 Millionen Franken fair gehandelte Produkte mit dem Label Max Havelaar eingekauft. Den ...
Erstaunliche Pfingstrose.
Jürg Zentner gegen den Rest der Welt.
Jürg Zentner
Frauenrechtlerin Ada Wright in London, 1910: Alles könnte anders sein, aber nichts ändert sich.
Regula Stämpfli seziert jeden Mittwoch das politische und gesell- schaftliche Geschehen.
Regula Stämpfli
Künftig mindestens 500'000.-- und die ganze Schweiz inklusive: SwissPass, der schon bald mal GACH heissen könnte.
Patrik Etschmayers exklusive Kolumne mit bissiger Note.
Patrik Etschmayers
Mao-Büsten aus der Zeit der Kulturrevolution: «Sonne des Ostens» und Halbgott.
Peter Achten zu aktuellen Geschehnissen in China und Ostasien.
Peter Achten
Glaskinn und 'Meitschiblase': Köppels Freipass für die Leitung des medizinhistorischen Instituts.
Skeptischer Blick auf organisierte und nicht organisierte Mythen.
Freidenker
 
Wettbewerb
   
Die Alp Grosser Mittelberg im Justistal.
Viel Glück  Die Alpsaison steht vor der Tür. Damit Wanderfreunde den Weg zu den schönsten Alpbeizli finden, haben wir ein Gewinnspiel parat.
Mitmachen und gewinnen.  Rechtzeitig zur Premiere von «The First Avenger: Civil War» verlosen wir zwei Fan-Pakete mit jeweils zwei Kinoeintritten.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 10°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich vereinzelte Gewitter
Basel 11°C 25°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter vereinzelte Gewitter
St. Gallen 11°C 22°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter vereinzelte Gewitter
Bern 9°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig vereinzelte Gewitter
Luzern 12°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig vereinzelte Gewitter
Genf 10°C 25°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig vereinzelte Gewitter
Lugano 13°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten